Schlagwort-Archive: Musik

Die Bedeutung von Bitcoin-Musik & -Kultur

Ich bin beim Stöbern im Netz mittlerweile wieder auf eine ganze Reihe neuer Musik mit Bezug zu Bitcoin gestoßen. Dass es immer wieder Menschen gibt, die ihr kreatives Talent nutzen, um das Thema Bitcoin zu bearbeiten, sollte man dabei nicht als reine Spielerei abtun. Vielmehr ist es ein bedeutsames Indiz, das Bitcoin mehr ist als „nur“ Geld.

Ich kenne zumindest niemanden, der von sich aus Lieder über Paypal, Apple Pay, die Deutsche Bank und Co. schreiben würde. Dabei wusste doch Johann Gottfried Seume schon: „Wo man singt, da lass‘ dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“

In diesem Sinne hier ein paar frische Bitcoin-Beats, um die ich, soweit möglich, meine Cryptomusic-Playlist auf Youtube auch schon ergänzt habe.

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FTB – Bitcoin trifft britischen Kunstpathos

Was genau es mit Fork The Banks auf sich hat, ist noch nicht so ganz klar. Es geht wohl um Kunst, Musik und um Bitcoin und ein dahinter stehendes britisches Kollektiv. Der Rest wird scheinbar Stück für Stück bekannt gegeben, um die Spannung zu halten. Auf Reddit funktioniert das mit dem ersten Trailer ฿ The Light“ jedenfalls schon mal ganz gut. Ist aber auch sehr pathetisch.

Milliarden Funks

Samstag vor einer Woche habe ich bereits in einem Radiobeitrag über die Cypherfunks berichtet. Hier nun die um zuätzliche Informationen und Links ergänzte, ausführliche Geschichte als Blog-Version.

Das südafrikanische Band-Projekt The Cypherfunks ist eine Symbiose aus dezentraler Internet-Band und eigener Kryptowährung. Die Idee dahinter: weltweit soll jeder Teil der Band werden können und vom Erfolg aller profitieren. Dafür laden die Musiker ihre Songs, Samples und Remixe unter dem Bandnamen The Cypherfunks hoch, im Gegenzug können sich Musiker und Fans gegenseitig für besonders gute Stücke mit den sogenannten FUNKS belohnen, einer dezentralen Kryptowährung, ähnlich wie Bitcoin. Im Idealfall soll so ein globales Netzwerk aufgebaut werden, das Musik ganz ohne Musikindustrie hervorbringt und sie gleichzeitig finanziell honoriert. Immerhin, es wurden schon mehr als 60 Songs von Musikern aus der ganzen Welt beigesteuert.

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Funky Kryptowährung

In Südafrika hat Simon de la Rouviere Anfang des Jahres ein Open-Source-Bandprojekt mit eigener Kryptowährung ins Leben gerufen: The Cypherfunks.

40 Mitglieder hat die Band weltweit bisher und 6,8 Milliarden FUNKS sind schon im Umlauf. Noch haben die nicht sonderlich viel Wert, aber trotzdem verändert die bandeigene Währung die Wahrnehmung und die Wertschätzung von Musik im Netz schon jetzt, macht sie doch vor allem eines deutlich: wie wertlos „Likes“ tatsächlich sind.

Für die heutige Ausgabe der Netzkultursendung Breitband habe ich darüber mit dem Band- und Währungsgründer Simon de la Rouviere und mit Musikern und FUNK-Minern aus der ganzen Welt gesprochen und stelle The Cypherfunks und die bisher entstandene Musik in einem Beitrag vor.

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Wow! Such Rap, Much Flow, So Bitcoin Baron

Erst bin ich auf diesen Song gestoßen, dann auf der herrlichen Website von YTCracker hängen geblieben, einem ehemaligem Hacker, nun seines Zeichens Nerdcore Hip Hopper.

„YTCracker raps about all of the important things in life, like high frame rate and low latency pings.“

Mal abgesehen davon, dass sein Bitcoin Baron zu den am saubersten produzierten Bitcoin-Songs gehört, die ich bisher im Netz gefunden habe, mag ich auf seiner Website besonders die Minesweeper-Applikation und den guten alten AOL-Chat.

Downloaden kann man sich das Lied direkt über Soundcloud oder – für noch mehr Hack-Music-Input – im Komplettpaket des offiziellen DefCon 21-Soundtracks und nach dem Klick gibt’s hier noch die Lyrics.

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