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Honigdachs #32 – Jörg Platzer zu 10 Jahre Bitcoin

Die 32. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #32 – Jörg Platzer zu 10 Jahre Bitcoin

Dieses Mal gibt es eine Interview-Sonderfolge. Denn im Rahmen meines Features zu „10 Jahre Bitcoin“ für Deutschlandfunk Kultur habe ich ein längeres Gespräch mit Jörg Platzer geführt, einem der bekanntesten deutschen Bitcoiner, seit er 2011 entschied in seiner Kreuzberger Kneipe Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Sein Room 77 war damit das erste Ladengeschäft weltweit, das Bitcoin akzeptierte und ist noch heute zentraler Anlaufpunkt der Szene in Berlin.

Da ich in genanntem Radiostück aber nur kurze Ausschnitte dieses Gesprächs verwenden konnte, hier nun das ganze Interview. Viel Spaß beim Hören!

Shownotes gibt es dieses Mal keine.

Honigdachs #31 – Unter Hackern

Die 31. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #31 – Unter Hackern

Dieses Mal haben wir nicht im heimischen Leipzig aufgenommen, sondern sind kollektiv nach Prag zum Hacker Congress Paralelni Polis gereist, dem höchstwahrscheinlich einzigen Event, bei dem man drei Tage lang nur auf Basis von Bitcoin (oder Litecoin) leben kann oder sogar muss. Denn für Euro oder Kronen bekommt man hier weder Essen noch Bier.

Aber an schicken Automaten eben relativ leicht Bitcoins, die man dann über eigens gebaute Hardware-NFC-Badge-Wallets sehr bequem wieder ausgeben kann.

NFC Badge
Nice, aber potentiell unsicher: Die Hardware NFC-Kryptowallet auf dem HCPP18
buy bitcoins
Bitcoin für Euro oder andersherum. Vier dieser Bitcoin-Automaten standen auf dem HCPP18

Ein interessantes und herausforderndes Erlebnis, das wir in unserem neuen Lieblings-Ersatzstudio, einem Prager Bierkeller, ebenso rekapitulieren, wie wir noch einmal auf diesen ominösen Bitcoin-Bug eingehen, der die Medien in Atem gehalten hat, bei dem man den Ball aber durchaus auch flach halten kann.

Mit dabei als special guest ist Jeff, den der ein oder andere vom Berliner Bitcoin-Stammtisch kennt oder von den Lightning-Hackdays, die er organisiert. Viel Spaß beim Hören!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Geld und die Welt – Drei Podcast-Hörtipps

Ich war diesen Sommer sehr viel draußen und habe beim Fahren um den See immer wieder die Gelegenheit genutzt, interessante Podcasts zu hören.

Drei dieser Podcast-Sendungen sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben und ich empfehle sie an dieser Stelle. Alle drei haben nur indirekt etwas mit Bitcoin zu tun, sind aber dennoch sehr aufschlussreich als Bitcoin-Kontext. Denn sie erzählen Geschichten über Geld im Allgemeinen und wie es unsere Gesellschaft und das Denken und Handeln der Menschen beeinflusst.

Wer also verstehen will, warum sich Menschen für Bitcoin interessieren, der findet hier interessante Denkanstöße.

Philosophie der Superreichen: „Die erste Million ist die schwerste“Deutschlandfunk Kultur

Sehr interessantes Feature über das Reichsein und Reichwerden,  warum es alle anstreben und wie es die Gesellschaft verändert. Interessant fand ich nicht nur die Ausführungen, wie die amerikanische Regierung aktuell quasi nur von Superreichen besetzt ist, die keinerlei bis kaum politische Qualifikation haben, sondern auch den gesellschaftlich brisanten Aspekt, dass sich die Reichen (über die wir ganz wenig wissen) immer mehr von der Mittelschicht und „den Armen“ (die wegen ihrer Abhängigkeit statistisch sehr gut erfasst sind und daher leichter den Schwarzen Peter bekommen) entkoppeln. Mit dem Effekt, dass das Ziel, ebenfalls schnell reich zu werden, in der Mittelschicht zunehmend als einzige echte Chance gesehen wird, einen Abstieg in die Unterschicht zu vermeiden.

Dazu passt ganz aktuell das Ergebnis einer Studie, der zufolge sich die selbst Mitarbeiter von Apple (und anderen Tech-Konzernen rund um das Silicon Valley) sich keine Familie leisten können.

Altersvorsorge. Trübe Aussichten für Millennials?Deutschlandfunk Kultur

In diesem Feature geht ein Anfang-30-jähriger mit Familie der Frage nach, wie sicher denn seine Rente sei und was er tun könne, um sich und seine Lieben vor Altersarmut zu schützen. Die Frage ist hochinteressant, denn sie betrifft nahezu alle jüngeren Menschen, die sich nicht der Illusion hingeben, später im Alter finanziell noch große Sprünge machen zu können. Im Gegenteil: Die lieber darauf verzichten, vorzusorgen, weil sie ja auch jetzt leben wollen bzw. müssen. Ein Happy End hat die hier erzählte Geschichte nämlich nicht wirklich. Selbst wenn der Autor jetzt seinen kompletten finanziellen Spielraum in die Altersvorsorge stecken würde und damit auf sämtliche Freizeitaktivitäten mit Kind, Urlaub und Auto verzichtete, bekäme er im Alter auch nicht viel mehr.

In diesem Zusammenhang kann man das Ergebnis dieser repräsentativen Studie der Postbank aus dem Frühsommer natürlich in einem ganz anderen Licht sehen, der zufolge nicht nur vor allem die jungen Leute „den Schritt zum Investment in Kryptowährungen wagen“, sondern sich sogar insgesamt knapp jeder Zweite für Kryptowährungen als Geldanlage interessiert. Weit mehr als in jeder anderen Altersgruppe.

Georg Simmel – Die Philosophie des Geldes – BR2

Diese Sendung ist von allen dreien die hintergründigste. Macht sie aber nicht weniger hörenswert als die anderen beiden. Denn die Schnittmenge Philosophie und Geld wird viel zu selten betrachtet. Aus der Sendungsbeschreibung:

Was macht den Wert eines Menschen in den modernen Gesellschaften aus? Für Georg Simmel stand fest: seine Zahlungsfähigkeit. Er beschreibt in seiner 1900 erschienenen ‚Philosophie des Geldes‘, wie Geld zu einem Gott wurde.  

Interessant auch: Der Bayrische Rundfunk bietet viel zusätzliches Hintergrundmaterial.

Honigdachs #30 – Bitcoin für Auskenner

Die 30. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #30 – Bitcoin für Auskenner

Diese Folge ist wieder eine Jubiläumsfolge, denn wir haben die Dreißig voll gemacht. Hooray!

 

Also haben wir uns erneut ein etwas experimentelles, aber sehr unterhaltsames Format ausgedacht: Das große Honigdachs-Quiz für Bitcoin-Auskenner und solche, die es werden wollen! Ihr könnt also mitmachen und selbst euer Wissen testen.

 

Da sich das Spielprinzip im Podcast selbst erklärt, brauch ich hier nicht viel mehr zu schreiben, außer natürlich, dass wir freudig gespannt auf eure „Kampfnamen“ und Punktestände sind, die ihr uns gerne hier in die Kommentare oder auf Twitter mit dem Hashtag #honigdachs zukommen lassen könnt.

Und wer sich bei einer Frage wundert: Die Aufnahme fand natürlich statt, bevor der mächtige Bug namens „CVE-2018-17144“ gefunden und bekannt wurde.

Viel Spaß beim Spielen und Hören!

Dieses Mal keine Shownotes, das würde ja den Spaß verderben (außer Seanaps, dem erwähnten Leipziger Festival mit Blockchain-Einsatz).

Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update

Die 28. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update

In dieser Sommer-Update-Folge sprechen wir über (fast) alles, was in den letzten Wochen rund um Bitcoin passiert ist. Was nicht gerade wenig ist, wenn man bedenkt, dass sich allein Stefan nahezu rund um die Uhr entweder selbst auf Bitcoin- und/oder Lightning Hackdays, Masterclasses und ähnlichen Veranstaltungen rumtreibt und sich dazwischen sämtliche Vorträge anderer Veranstaltungen anschaut.

Wir sprechen also über den aktuellen Stand des Lightning-Netzwerks, die shittiest Shitcoins (nicht von uns gekürt), das bemerkenswert große wissenschaftliche Interesse an Ethereum, mangelndes Mitleid für übereuphorische Bitcoin Cash-Promoter, das Infragestellen des eigenen Standpunktes, die Zukunft von Fiat als Regionalwährungen im globalen Maßstab und vieles mehr.

Nächste Folge wird es dann wieder monothematisch. Dann geht es nämlich noch einmal um Wallets. Seit unserer Folge #1 hat sich da nämlich sehr viel getan. Wer selbst diesbezüglich eine Frage einreichen möchte: Immer her damit!

Doch nun erst einmal viel Spaß beim Hören!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick. Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update weiterlesen

Die reflektierte Sicht eines Crypto-Fund-Managers

Dass eine Venture-Capital-Firma einen neuen 300 Millionen Dollar schweren Crypto-Fund an den Start bringt, ist eigentlich keine Meldung, die mir hier im Blog einen eigenen Beitrag wert ist. Doch bei Andreessen Horowitz und ihrem a16z crypto fund ist das etwas anderes.

Sharing is caring – gilt bei a16z auch für Wissen

Denn es handelt sich hier um einen der renommiertesten und ziemlich treffsicheren Tech-Investor der vergangenen zehn Jahre (siehe Portfolio). Aus dem einfachen Grund, dass dort gute und clevere Leute arbeiten, die mit ihrem Wissen und analytischen Kompetenzen nicht hinter dem Berg halten, sondern beides offensiv und gerne teilen.

Immer wieder habe ich hier daher schon auf hauseigenen a16z-Content verwiesen und sorgar die Ankündigung des a16z crypto funds ist nicht einfach nur ein Pressemitteilung, sondern selbst voller interessanter und lesenswerter Links.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch gestern das Hören des aktuellen Unchained Podcasts, in dem Laura Shin mit Chris Dixon spricht, der eben diesen crypto fund leitet. Was Dixon darin erzählt, zeugt von einer breiten, tiefgehenden und unglaublich sachlich reflektierten Kenntnis des gesamten Bitcoin-/Krypto-/Blockchain-Phänomens. Man muss dabei nicht alles unterschreiben, was Dixon sagt, aber über seine Thesen und dann über den eigenen Kenntnisstand nachzudenken, lohnt in jedem Fall.

Ich kann diesen Podcasts daher jedem empfehlen, der einmal vollkommen undogmatisch und ohne direkte Business- & Marketing-Hintergedanken erklärt bekommen will, welches Potential tatsächlich in Plattformen wie Bitcoin und Ethereum und weiteren Bausteinen wie Non-Fungible-Token (aka CryptoKitties) oder Stablecoins steckt oder zumindest stecken könnte. Denn auch Dixon sagt, dass das alles noch krachen gehen kann, doch dass sie optimistisch sind und glauben, dass wir uns noch immer in einem ganz frühen Stadium befinden und „we put our money where our mouth is.“ Solides Statement.

Die Naivität der DAO

Auch interessant ist: Wenn man diesen Podcast gehört hat und die Intensität und analytische Tiefe versteht, mit der sich Investoren wie a16z dem Krypto-Thema widmen, wird deutlich, wie naiv eigentlich die Idee der DAO war, bei der eben solche hochqualifizierten Investoren durch blockchain-basiertes Gemeinschafts-investing einer vergleichsweise unmotivierten Crowd aus Hobby-VCs abgelöst werden sollte.

Zwei(einhalb) frische Bitcoin-Podcast-Hörtipps

Ich war die Tage in Köln um dort Angehörige der Bundeswehr in ihrem Weiterbildungsseminar Digitale Revolution und Politik einen Workshop zu Bitcoin zu geben. (In dem übrigens sowohl das Interesse als auch die Diskussionsfreude erfreulich hoch war.)

Und weil man nun zwischen Leipzig und Köln sehr viel Zeit im Zug verbringt, habe ich selbige genutzt, um endlich mal ein paar Podcasts zu Ende zu hören, die ich schon seit langem offen bzw. in der Playlist hatte.

Die beiden besten stelle ich hier kurz vor, aber weil für eine ordnungsgemäße akustisch-intellektuelle Ménage-à-trois zwei bekanntlich einer zu wenig sind, gibt es als Bonus obendrauf noch ein ganz besonderes Schmankerl!


#1 Deutschlandfunk KulturBitcoin Boom auf Island. Wem nützt die Goldgräberstimmung

Island gehört zu den wichtigsten „Schürfgebieten“ von Bitcoins. Billiger Strom aus Erneuerbaren, natürliche Kühlung der Rechenzentren und die Offenheit für neue Technologien locken internationale Krypto-Unternehmer an. Über Risiken sprechen wenige. (direkt zur mp3)

Diese Sendung ist wirklich eine rundum gelungene halbe Stunde, die sich mit Island, dem prominenten und von der Krypto-Industrie geprägten Mining-Standort, einen ganz eigenen Fokus sucht und Geschichten erzählt, die man so noch nirgends anders gehört hat. Insbesondere die, die Island immer als Positiv-Beispiel für „grünes“ Mining herangezogen, werden ihre Position hinterfragen müssen, wenn dafür immer neue Leitungen durch ein Land verlegt werden, das selbst von dem Krypto-Boom möglicherweise gar nicht so viel hat. Sehr hörenswert!


#2 UnchainedJimmy Song on Why Bitcoin Will Be the Winning Cryptocurrency – Ep.69

In an episode of strong positions, Blockchain Capital  partner and Bitcoin educator Jimmy Song explains why private blockchains will never work, why smart contracts will never work, and why Bitcoin will be the one and only valuable cryptocurrency. He also gives his definition sound money, describes why Bitcoin is sound money, and talks about how he finds new companies to invest in if he believes Bitcoin is already the winner. Plus, he recounts the story of his buzz-generating debate with ConsenSys’s Joe Lubin at the Consensus conference, which ended with a challenge to come up with a bet in Bitcoin, and what terms Jimmy would like to make the bet on. Lubin, it’s your move.

Bisher kannte ich Jimmy Song nur als technisch versierten und meinungsstarken Bitcoin-Maximalisten, der in der Lage ist, seine Sichtweise verständlich und nachvollziehbar aufzubereiten. Nach dem Hören dieses Podcasts weiß ich nun auch, warum er so eine starke Position u.a. gegen private Blockchains vertritt. Er selbst hatte selbst zwei Jahre lang den Auftrag, solch eine private Blockchain-Lösung zu entwickeln und ist dabei Stück für Stück in jedes Problem hineingeraten, das sich aus diesem letztlich widersprüchlichen Konzept ergibt. Harte, aber lehrreiche Schule also.


Bonus: MDR Sachsen AnhaltBitcoin und Blockchain

Wie eine komplizierte Technologie Banken, Versicherungen, öffentliche Register und die Wirtschaft verändern könnte.

Als ich gesehen habe, dass nicht nur der MDR (den ich wegen seines allzeit spürbaren nostalgischen Festhaltens an eigentlich zu Recht vergangenen Zeiten gerne auch M-DDR nenne), sondern mit MDR Sachsen Anhalt auch noch eine der drei regionalen Landeswellen einen Podcast zum digitalen Leben startet und sich die erste Folge auch noch Bitcoin widmet, war ich gleichzeitig positiv überrascht und befürchtete Schlimmes. Denn wer einmal MDR Sachsen-Anhalt gehört hat, weiß, dass das kompetente und gut recherchierte Aufarbeiten von komplexen und abstrakten Vorgängen nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen dieses Senders gehört.

Schlimm, schlimmer, MDR Sachsen-Anhalt

Leider zementiert der Podcast dieses Image noch weiter, indem hier Leute, die keine Ahnung haben, mit Leuten sprechen, die ebenfalls keine Ahnung haben (oder so zusammen geschnitten wurden, dass es wirkt, als hätten sie keine Ahnung). Von Bitcoin über die „Blockchain-Technologie“ bis hin zu ICOs  wird wild, unkritisch, teils haarsträubend naiv und oft zusammenhanglos und ohne echte Erklärungen umher schwabuliert.

Dass einer der Moderatoren dabei sogar in einen ICO investiert hat, aber nicht einmal erklären kann, was das Unternehmen ihm da eigentlich verkauft hat oder überhaupt macht, passt ganz hervorragend zu einem Podcast, der wie ein akustischer Verkehrsunfall wirkt. Es ist so furchtbar, dass man nicht weghören kann.

Die ultimative Herausforderung: Bis zum Ende hören!

Genau deswegen „empfehle“ ich diesen Podcast hier auch. Man muss zwar ganz ganz tapfer sein, um bis zum Ende zuzuhören, aber man lernt auch was dabei. Zum Beispiel, dass das das journalistische Niveau ist, von dem der MDR in Sachsen-Anhalt meint, das er es seinen Hörern zumuten kann: unterirdisch und das Schlimmste, was ich jemals zu Bitcoin gehört habe. So schlimm, dass es tatsächlich schon wieder komisch ist. Wenn es nur nicht so traurig wäre.

Denn dieser Podcast wirf ein schlechtes Licht auf sämtliche Beteiligten. Die, die ihn verantworten und die, die darin auftauchen. Und ganz ehrlich – wenn z. B. Petra Sitte (MdB) als Mitglied des politischen Beirats des Blockchain Bundesverbands und das, was sie in diesem Podcast sagt, repräsentativ für die Kompetenz des Bundesverbandes steht, dann würde ich an deren Stelle den Laden lieber heute als morgen aus Scham wieder dicht machen. Selbst für eine Politikerin ist die Bullshit-Quote hier rekordverdächtig.

Aber so etwas kommt eben dabei heraus, wenn man nicht die Leute befragt, die Ahnung haben, sondern ausschließlich die, die im Sendegebiet wohnen. Genau diese Mauer in den Köpfen macht den MDR zum M-DDR.

Bild: „Classic old radio 1960s or 70s style“ Flickr-User theslowlane (CC BY 2.0)

Honigdachs #27 – Bitcoin-Gamification

Die 27. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #27 – Bitcoin-Gamification

Dieses Mal starten wir ein Experiment und tasten uns im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch an die Themen dieser Folge heran.

Denn nachdem ich und 28 andere Duderinos vor einiger Zeit das Kartenspiel Bitcoin Empire – To The Moon erfolgreich und ganz oldschool (also ohne ICO) über Kickstarter finanziert haben, muss das Ergebnis nun ja auch mal ordnungsgemäß getestet werden.

Und wer könnte all die offenen und versteckten Bitcoin-Andeutungen in diesem Spiel besser dechiffrieren als eure drei Dachse von der Tanke™?

Harter Kampf mit allen Mittel

Während wir uns also im Kampf um Bitcoins, Börsen und Moon Token gegenseitig hacken, verklagen, mit Schmutz bewerfen und uns mit allerlei Gemeinheiten bamboozeln, sprechen wir auch über gute Podcasts, neue Drolligkeiten unseres Lieblingsclowns, der große Faketoshi und überlegen, warum bei Bitcoin am Ende nicht immer der am reichsten ist, der die besten Skills hat.

Bitcoin empire kleiner
29 Leute haben im Netz zusammengelegt, um dieses Spiel zu finanzieren. Darunter auch ich.

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick und wer heute zum Leipziger Bitcoin-Themenabend kommt oder zum nächsten Stammtisch hier in der Stadt, darf dann selbst mal unter Beweis stellen, ob er oder sie das Zeug dazu hat, zum Bitcoin-Imperator aufzusteigen.

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Hörtipp: Unchained-Podcast von Laura Shin

Ich höre zur Zeit einige der Folgen des Unchained-Podcasts von Laura Shin, in dem Sie mit verschiedenen, namhaften Akteuren aus dem Bereich Bitcoin und Blockchain spricht.

Das machen zwar viele andere auch, aber die Stärke von Laura Shin ist es, dass sie sich als Journalistin schon lange mit Bitcoin und Co. beschäftigt, daher sehr gut im Thema steckt und sich ein entsprechend großes Netzwerk aufgebaut hat. Vor allem aber schafft sie es, ihre Gesprächspartner zum Reden zu bringen und ihnen Aussagen zu entlocken, die man sonst nicht so findet.

Die Naivität des Vitalik Buterin herausgearbeitet

Unbedingt hören sollte man daher die Folge mit Ethereum-„Wunderkind“ Vitalik Buterin, den man danach in einem ganz anderen Licht sehen muss, als es sonst in den Medien vermittelt wird. Kein besseres, um das hier mal gleich vorweg zu nehmen.

Immerhin sagt er, dass er sich nicht vorstellen könne, dass irgendwer die Ethereum-Plattform für einen ICO mit betrügerischen Absichten nutzen würde. Angesichts von Studien, Behörden und Experten, die sich nicht darüber uneins sind, ob, sondern wie viele der ICOs betrügerische Absichten verfolgen, ein Statement, das an Naivität kaum zu übertreffen ist.

Zumal Vitaliks Meinung und Denke dank seines Status als Gründer noch immer die Macht hat, die Richtung von Ethereum maßgeblich mitzubestimmen.  Das sieht er aber selbst auch gar nicht so kritisch.

Bis zu welchem Preis ist Bitcoin-Mining profitabel?

Sehr aufschlussreich fand ich außerdem die Frage an die Gründer des Bitcoin-Mining-Unternehmens Bitfury, Valery Vavilov und George Kikvadze, bis zu welchem Kurs denn das Mining für sie eigentlich profitabel sei. Sie haben darauf eine Antwort gegeben, die ich hier aber nicht spoilere. Nur so viel: beim aktuellen Kurs müssen sie sich noch keine Sorgen machen.

Gut für lange Fahrten

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Episoden, dich ich auch noch nicht gehört habe, aber in den nächsten Tagen mal angehen werde. Immerhin wartet eine etwas längere Reise auf mich. Am Freitag werde ich nämlich einen launigen Vortrag über Kryptowährungen auf der Pushcon in Ahaus halten. Wer in der Nähe ist: Vorbeikommen lohnt sich. Auch dort gibt es Interessantes zu erfahren.

Honigdachs #22 – Die wiederentdeckte Folge

Endlich ist sie aufgetaucht: Die 22. Folge Honigdachs, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs #22 – Bitcoin auf dem 34C3

Ich hatte ja schon von den Umständen berichtet, die die 22. Folge lange Zeit zur „verschollenen Folge“ machten, aber nun scheint die Postproduktion der Aufnahmen vom 34C3 abgeschlossen. Und zur Entschädigung kann man uns und unseren Gast, Christian Rotzoll, nun dieses eine Mal ausnahmsweise nicht nur hören, sondern auch sehen.

Dass unser Thema aus dem Dezember – Jahresrückblick 2017, Ausblick 2018 und Bitcoin auf dem 34C3 – mittlerweile ein kleines bisschen aus der Zeit gefallen ist, versteht sich von selbst, fällt aber eigentlich gar nicht so auf.

Dass wir hingegen als „Hobby-Alkoholiker“ angekündigt werden, ist natürlich eine bodenlose Frechheit. Wir wollten mit den schönen bunten Cocktails doch nur unserem Intro gerecht werden. Wer nämlich ganz genau hinschaut, sieht auch das kleine, vor Ort auf dem Congress zusammengelötete LED-Lagerfeuer, das still und leise vor sich hinflimmert

Doch nun genug der langen Worte. Augen und Ohren auf für die „verschollene Folge“!

Honigdachs #22 in Bild und Ton

Honigdachs #22 wie gewohnt als Audio only

Abonnieren kann man den Podcast u. a. per iTunes oder RSS-Feed. Shownotes gibt’s dieses Mal nicht, aber dafür noch einmal Dank an die Macher der Chaos Bühne West.