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Guter Podcast über Vollgeld, Inflation und Bitcoin

Beim vergangenen Bitcoin-Stammtisch wurde ich auf die 208. Folge des Omega Tau-Podcast aufmerksam gemacht. Darin ist der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, zu Gast, der wunderbar erklärt, welche verschiedenen Geld-Definitionen es gibt und wie Schuldengeld, Vollgeld, Inflation, Krisen und Bitcoin im Großen und Ganzen zusammenhängen und zueinander zu verorten sind. Das alles angenehm ruhig, sachlich, gut verständlich und undogmatisch.

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell

Ich hatte Thomas Mayer hier im Blog schon einmal mit einem sehr guten Interview beim Deutschlandfunk verlinkt, das jedoch sehr zu meinem Ärger nicht mehr online abrufbar ist.

Glücklicherweise ist das bei diesem Podcast anders, obwohl der sogar noch älter ist. Trotz seines Alters hat dieses Gespräch (dem man tatsächlich noch deutlich mehr als die eine Stunde gut hätte zuhören können), aber nichts an Aktualität eingebüßt und ist eine hervorragende Quelle, wenn es darum geht, die Grundlagen unseres vorherrschenden Geldsystems verstehen zu wollen.

Hier kann man den Podcast direkt hören. Wer diese Folge runterladen möchte, klickt hier.

Blockchain & Kultur – Neue Podcast-Serie im DLF

Der Deutschlandfunk hat dieser Tage unter dem Titel Blockchain Stories eine achtteilige Radio- und Podcast-Serie online gestellt. Das Besondere dabei: Alle Beiträge sind von der Kultursendung Corso verantwortet, was dem Thema einen erfrischenden Blickwinkel verleiht.

„Blockchain“ aus der Kulturperspektive

So geht es neben einem obligatorischem Blockchain-Grundlagen-Beitrag und einem über Bitcoin als Geld der Zukunft (das Stück habe ich gemacht) auch noch einmal konkret um die Aspekte Klima, Patente, Musik, Gaming und Politik.

Wobei insbesondere über letztere Folge noch zu reden sein wird. Der interviewte Medienwissenschaftler David Golumbia vertritt nämlich ein paar sehr kontroverse und irritierende (Verschwörungs-)Theorien. Aber dazu dann mehr in der nächsten Honigdachs-Podcast-Folge.

Solide, aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit

Insgesamt sind alle Beiträge solide und ich finde es gut, dass sich die Redaktion für das Thema „Blockchain“ ein paar neue Blickwinkel hat einfallen lassen. Warum nicht mal eine Ethereum-Mine anstelle einer Bitcoin-Mine besuchen und über Gaming und die Blockchain wurde bisher ja auch noch nirgends so prominent gesprochen.

Dennoch gibt es auch Kritik. Einige Beiträge wirken nämlich nicht ganz aktuell. So ist ja nicht erst seit gestern klar, dass es grundsätzlich keine gute Idee ist, komplexe digitale Spiele dezentral auf einer Blockchain laufen zu lassen. (Weil es zum einen keine Blockchain gibt, die das technisch leisten könnte und es zum anderen auch keinen guten Grund gibt, Spiele nicht mehr, wie bisher, zentral zu verwalten.) Warum also noch so ausführlich darüber reden, wenn es doch eigentlich um die „Zukunft des Zocken“ gehen soll?

Das hätte man schneller abhaken und zum tatsächlich interessanteren Ausblick in die Zukunft kommen können. Diesen jedoch aus dem schon vor langer Zeit verblühten Hype um tokenisierte Collectibles wie Crypto Kitties abzuleiten, wirkt etwas aus der Zeit gefallen. Nach bald anderthalb Jahren ist dieses Thema in Krypto-Jahren schon fast als historisch zu betrachten. Ein daraus abgeleiteter Blick in die Zukunft entsprechend retro-futuristisch.

Ein Beitrag auf der Trend- und technischen Höhe der Zeit hätte sich dagegen auch mit den Möglichkeiten und Konsequenzen von Lightning-basierten Micro- und Nanopayments (alles kleiner 1 Cent) auf Gaming beschäftigt. Dieser Aspekt fehlt jedoch leider ganz.

Zwischen Krypto-Historie und Realitäts-Futurismus

Nichtsdestotrotz ist das aber Kritik auf hohem Niveau. Denn was für jemanden, der sich selbst bereits intensiv mit der Materie auseinandersetzt, bereits krypto-historisch ist, kann für den prototypischen Deutschlandfunk-Kulturmagazin-Hörer trotzdem futuristisch (genug) sein. Insofern überwiegt die Tatsache, dass Bitcoin und seine Auswirkungen überhaupt und immer mehr als gesellschaftsrelevantes Kulturthema wahrgenommen und diskutiert wird, die Kritik deutlich.

Zumal die einzelnen Stücke auch wirklich schön anzuhören sind. (Vom Golumbia-Interview mal abgesehen, das ohne den Kontext seines Buches wie das Dümmste wirkt, was jemals über Bitcoin gesagt wurde.)

Die acht Beiträge sind im Einzelnen:

#1 Blockchain für Dummies erklärt
Wohl kaum ein anderes Phänomen wird in der Netzkultur so stark diskutiert wie die Blockchain. Ein Heilsbringer soll sie sein, der die Macht hat, das Internet zu verändern und viele Probleme der Zukunft zu lösen. Wie sie funktioniert, wissen aber nur die wenigsten. Ein Erklärungsversuch.

#2 Bitcoin = digitale Währung der Zukunft
Obwohl es Bitcoin schon seit zehn Jahren gibt, hat noch kaum jemand dieses digitale Bargeld so richtig verstanden. Trotzdem wächst das Phänomen beständig. Warum eigentlich?

#3 Besuch einer Ethereum-Mine
Bis vor Kurzem konnte man mit Kryptowährungen ziemlich schnell Millionär werden. Wertverlust hin oder her: Das digitale Geld wird immer noch in sogenannten Kryptominen geschürft. Das gilt auch für Ethereum, das mehr Einsatzmöglichkeiten bietet. Einblicke in eine Parallelwelt aus Strom und Kabeln.

#4 Die Politik der Bitcoin
Die Blockchain gilt als fortschrittliche Erfindung. Die Attraktivität dieser neuen Technologie bringt allerdings politische Gefahren mit sich. Sie sei effektiver in der Verbreitung von Ideologie als alles andere, sagte Medienwissenschaftler David Golumbia im Dlf.

#5 Digital und dreckig
Der Hype um den Bitcoin hat zu einem digitalen Goldrausch geführt. Aber das Schürfen der Kryptowährung verschlingt enorme Mengen Energie. Mittlerweile dürfte ein Teil der Klimaerwärmung aufs Konto des Bitcoin gehen. Eine umweltfreundliche Nutzung der Technologie scheint dennoch möglich.

#6 Revolution des Patentrechts?
Seit der Erfindung des Papiers werden wichtige Dokumente mit einem Stempel verifiziert. Heutzutage versehen Computer Dateien mit einem Zeitstempel. Die Blockchain könnte dieses Verfahren vereinfachen und sicherer machen – für Musiker und andere Kreative. Steht eine Revolution des Patentrechts bevor?

#7 Die Zukunft der Musik
Eine Revolution der Musikwelt steht bevor: Dank der Blockchain wird es Musikern durch innovative Geschäftsmodelle angeblich bald möglich sein, digitale Welten mit ihren eigenen Regeln zu erschaffen. Darin läge das Potential, sich neu zu erfinden, sagte Medienkünstler Mathew Dryhurst im Dlf.

#8 Computerspiele neu gedacht
Blockchain in Computerspielen – dort würde man die Technologie nicht vermuten. Diese Gamedesignerszene ist zwar überschaubar, will die digitale Spielewelt aber mit neuen Ideen bereichern: So könnten die Nutzer virtuelle Welten mit eigenen Entwürfen erweitern. Ein Blick in die Zukunft des Zockens.

Honigdachs #34 – Bitcoin-Fazit 35C3 & 2018

Die 34. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #34 – Bitcoin-Fazit 35C3 & 2018

Wie versprochen haben wir uns auf dem 35. Chaos Communication Congress getroffen, um selbigen und das Jahr 2018 aus Bitcoin-Perspektive Revue passieren zu lassen. Auch dieses Mal wieder mit einem Gast, denn Murch von BitGo ist u.a. für den 35C3 aus San Francisco angereist und hilft uns als Wallet-Spezialist, die Talks und Ereignisse des Jahres 2018 einzuordnen, das im Übrigen alles andere als ein schlechtes Jahr für Bitcoin war. Immerhin weckt es freudige Erwartungen für 2019. Oder ganz einfach gesagt: Long Popcorn!

Doch hört am besten selbst.

Kleiner Nachtrag: Tatsächlich konnte man sein Ticket für den Congress auch schon dieses Jahr mit Bitcoin bezahlen. Wurde aber nicht sehr prominent beworben und haben dementsprechend auch nur eine Handvoll Leute gemacht.

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Honigdachs #33 – Aktuelles & Ein Jahr ATH

Die 33. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #33 – Aktuelles & ein Jahr All Time High

Da die beiden letzten Podcast-Folgen eher unter die Kategorie „Spezial“ fallen, haben wir uns dieses Mal wieder ganz klassisch zusammengesetzt, um einen Rückblick auf die Bitcoin-Ereignisse der vergangenen zwei Monate zu geben. Denn da ist einiges passiert. Die stark gefallenen Kurse und der anhaltende Bärenmarkt konsolidieren vor allem Nicht-Bitcoin-Krypto-Projekte, es gibt wieder Neuigkeiten zu Wallets und eine kurzes Statement zum aktuellen Zwischenstand meiner (fast abgeschlossenen) Klage gegen Onecoin.

Dazwischen besprechen wir noch ein paar neue Projekte, lachen hämisch und schadenfroh über Dies und Das und mutmaßen, ob der Kurs wirklich schon ganz unten angekommen ist und ob das überhaupt relevant ist. Hört rein!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Honigdachs #32 – Jörg Platzer zu 10 Jahre Bitcoin

Die 32. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #32 – Jörg Platzer zu 10 Jahre Bitcoin

Dieses Mal gibt es eine Interview-Sonderfolge. Denn im Rahmen meines Features zu „10 Jahre Bitcoin“ für Deutschlandfunk Kultur habe ich ein längeres Gespräch mit Jörg Platzer geführt, einem der bekanntesten deutschen Bitcoiner, seit er 2011 entschied in seiner Kreuzberger Kneipe Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Sein Room 77 war damit das erste Ladengeschäft weltweit, das Bitcoin akzeptierte und ist noch heute zentraler Anlaufpunkt der Szene in Berlin.

Da ich in genanntem Radiostück aber nur kurze Ausschnitte dieses Gesprächs verwenden konnte, hier nun das ganze Interview. Viel Spaß beim Hören!

Shownotes gibt es dieses Mal keine.

Honigdachs #31 – Unter Hackern

Die 31. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #31 – Unter Hackern

Dieses Mal haben wir nicht im heimischen Leipzig aufgenommen, sondern sind kollektiv nach Prag zum Hacker Congress Paralelni Polis gereist, dem höchstwahrscheinlich einzigen Event, bei dem man drei Tage lang nur auf Basis von Bitcoin (oder Litecoin) leben kann oder sogar muss. Denn für Euro oder Kronen bekommt man hier weder Essen noch Bier.

Aber an schicken Automaten eben relativ leicht Bitcoins, die man dann über eigens gebaute Hardware-NFC-Badge-Wallets sehr bequem wieder ausgeben kann.

NFC Badge
Nice, aber potentiell unsicher: Die Hardware NFC-Kryptowallet auf dem HCPP18

buy bitcoins
Bitcoin für Euro oder andersherum. Vier dieser Bitcoin-Automaten standen auf dem HCPP18

Ein interessantes und herausforderndes Erlebnis, das wir in unserem neuen Lieblings-Ersatzstudio, einem Prager Bierkeller, ebenso rekapitulieren, wie wir noch einmal auf diesen ominösen Bitcoin-Bug eingehen, der die Medien in Atem gehalten hat, bei dem man den Ball aber durchaus auch flach halten kann.

Mit dabei als special guest ist Jeff, den der ein oder andere vom Berliner Bitcoin-Stammtisch kennt oder von den Lightning-Hackdays, die er organisiert. Viel Spaß beim Hören!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Geld und die Welt – Drei Podcast-Hörtipps

Ich war diesen Sommer sehr viel draußen und habe beim Fahren um den See immer wieder die Gelegenheit genutzt, interessante Podcasts zu hören.

Drei dieser Podcast-Sendungen sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben und ich empfehle sie an dieser Stelle. Alle drei haben nur indirekt etwas mit Bitcoin zu tun, sind aber dennoch sehr aufschlussreich als Bitcoin-Kontext. Denn sie erzählen Geschichten über Geld im Allgemeinen und wie es unsere Gesellschaft und das Denken und Handeln der Menschen beeinflusst.

Wer also verstehen will, warum sich Menschen für Bitcoin interessieren, der findet hier interessante Denkanstöße.

Philosophie der Superreichen: „Die erste Million ist die schwerste“Deutschlandfunk Kultur

Sehr interessantes Feature über das Reichsein und Reichwerden,  warum es alle anstreben und wie es die Gesellschaft verändert. Interessant fand ich nicht nur die Ausführungen, wie die amerikanische Regierung aktuell quasi nur von Superreichen besetzt ist, die keinerlei bis kaum politische Qualifikation haben, sondern auch den gesellschaftlich brisanten Aspekt, dass sich die Reichen (über die wir ganz wenig wissen) immer mehr von der Mittelschicht und „den Armen“ (die wegen ihrer Abhängigkeit statistisch sehr gut erfasst sind und daher leichter den Schwarzen Peter bekommen) entkoppeln. Mit dem Effekt, dass das Ziel, ebenfalls schnell reich zu werden, in der Mittelschicht zunehmend als einzige echte Chance gesehen wird, einen Abstieg in die Unterschicht zu vermeiden.

Dazu passt ganz aktuell das Ergebnis einer Studie, der zufolge sich die selbst Mitarbeiter von Apple (und anderen Tech-Konzernen rund um das Silicon Valley) sich keine Familie leisten können.

Altersvorsorge. Trübe Aussichten für Millennials?Deutschlandfunk Kultur

In diesem Feature geht ein Anfang-30-jähriger mit Familie der Frage nach, wie sicher denn seine Rente sei und was er tun könne, um sich und seine Lieben vor Altersarmut zu schützen. Die Frage ist hochinteressant, denn sie betrifft nahezu alle jüngeren Menschen, die sich nicht der Illusion hingeben, später im Alter finanziell noch große Sprünge machen zu können. Im Gegenteil: Die lieber darauf verzichten, vorzusorgen, weil sie ja auch jetzt leben wollen bzw. müssen. Ein Happy End hat die hier erzählte Geschichte nämlich nicht wirklich. Selbst wenn der Autor jetzt seinen kompletten finanziellen Spielraum in die Altersvorsorge stecken würde und damit auf sämtliche Freizeitaktivitäten mit Kind, Urlaub und Auto verzichtete, bekäme er im Alter auch nicht viel mehr.

In diesem Zusammenhang kann man das Ergebnis dieser repräsentativen Studie der Postbank aus dem Frühsommer natürlich in einem ganz anderen Licht sehen, der zufolge nicht nur vor allem die jungen Leute „den Schritt zum Investment in Kryptowährungen wagen“, sondern sich sogar insgesamt knapp jeder Zweite für Kryptowährungen als Geldanlage interessiert. Weit mehr als in jeder anderen Altersgruppe.

Georg Simmel – Die Philosophie des Geldes – BR2

Diese Sendung ist von allen dreien die hintergründigste. Macht sie aber nicht weniger hörenswert als die anderen beiden. Denn die Schnittmenge Philosophie und Geld wird viel zu selten betrachtet. Aus der Sendungsbeschreibung:

Was macht den Wert eines Menschen in den modernen Gesellschaften aus? Für Georg Simmel stand fest: seine Zahlungsfähigkeit. Er beschreibt in seiner 1900 erschienenen ‚Philosophie des Geldes‘, wie Geld zu einem Gott wurde.  

Interessant auch: Der Bayrische Rundfunk bietet viel zusätzliches Hintergrundmaterial.

Honigdachs #30 – Bitcoin für Auskenner

Die 30. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #30 – Bitcoin für Auskenner

Diese Folge ist wieder eine Jubiläumsfolge, denn wir haben die Dreißig voll gemacht. Hooray!

 

Also haben wir uns erneut ein etwas experimentelles, aber sehr unterhaltsames Format ausgedacht: Das große Honigdachs-Quiz für Bitcoin-Auskenner und solche, die es werden wollen! Ihr könnt also mitmachen und selbst euer Wissen testen.

 

Da sich das Spielprinzip im Podcast selbst erklärt, brauch ich hier nicht viel mehr zu schreiben, außer natürlich, dass wir freudig gespannt auf eure „Kampfnamen“ und Punktestände sind, die ihr uns gerne hier in die Kommentare oder auf Twitter mit dem Hashtag #honigdachs zukommen lassen könnt.

Und wer sich bei einer Frage wundert: Die Aufnahme fand natürlich statt, bevor der mächtige Bug namens „CVE-2018-17144“ gefunden und bekannt wurde.

Viel Spaß beim Spielen und Hören!

Dieses Mal keine Shownotes, das würde ja den Spaß verderben (außer Seanaps, dem erwähnten Leipziger Festival mit Blockchain-Einsatz).

Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update

Die 28. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (iTunes/RSS-Feed)

Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update

In dieser Sommer-Update-Folge sprechen wir über (fast) alles, was in den letzten Wochen rund um Bitcoin passiert ist. Was nicht gerade wenig ist, wenn man bedenkt, dass sich allein Stefan nahezu rund um die Uhr entweder selbst auf Bitcoin- und/oder Lightning Hackdays, Masterclasses und ähnlichen Veranstaltungen rumtreibt und sich dazwischen sämtliche Vorträge anderer Veranstaltungen anschaut.

Wir sprechen also über den aktuellen Stand des Lightning-Netzwerks, die shittiest Shitcoins (nicht von uns gekürt), das bemerkenswert große wissenschaftliche Interesse an Ethereum, mangelndes Mitleid für übereuphorische Bitcoin Cash-Promoter, das Infragestellen des eigenen Standpunktes, die Zukunft von Fiat als Regionalwährungen im globalen Maßstab und vieles mehr.

Nächste Folge wird es dann wieder monothematisch. Dann geht es nämlich noch einmal um Wallets. Seit unserer Folge #1 hat sich da nämlich sehr viel getan. Wer selbst diesbezüglich eine Frage einreichen möchte: Immer her damit!

Doch nun erst einmal viel Spaß beim Hören!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick. Honigdachs #28 – Bitcoin-Sommer-Update weiterlesen

Die reflektierte Sicht eines Crypto-Fund-Managers

Dass eine Venture-Capital-Firma einen neuen 300 Millionen Dollar schweren Crypto-Fund an den Start bringt, ist eigentlich keine Meldung, die mir hier im Blog einen eigenen Beitrag wert ist. Doch bei Andreessen Horowitz und ihrem a16z crypto fund ist das etwas anderes.

Sharing is caring – gilt bei a16z auch für Wissen

Denn es handelt sich hier um einen der renommiertesten und ziemlich treffsicheren Tech-Investor der vergangenen zehn Jahre (siehe Portfolio). Aus dem einfachen Grund, dass dort gute und clevere Leute arbeiten, die mit ihrem Wissen und analytischen Kompetenzen nicht hinter dem Berg halten, sondern beides offensiv und gerne teilen.

Immer wieder habe ich hier daher schon auf hauseigenen a16z-Content verwiesen und sorgar die Ankündigung des a16z crypto funds ist nicht einfach nur ein Pressemitteilung, sondern selbst voller interessanter und lesenswerter Links.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch gestern das Hören des aktuellen Unchained Podcasts, in dem Laura Shin mit Chris Dixon spricht, der eben diesen crypto fund leitet. Was Dixon darin erzählt, zeugt von einer breiten, tiefgehenden und unglaublich sachlich reflektierten Kenntnis des gesamten Bitcoin-/Krypto-/Blockchain-Phänomens. Man muss dabei nicht alles unterschreiben, was Dixon sagt, aber über seine Thesen und dann über den eigenen Kenntnisstand nachzudenken, lohnt in jedem Fall.

Ich kann diesen Podcasts daher jedem empfehlen, der einmal vollkommen undogmatisch und ohne direkte Business- & Marketing-Hintergedanken erklärt bekommen will, welches Potential tatsächlich in Plattformen wie Bitcoin und Ethereum und weiteren Bausteinen wie Non-Fungible-Token (aka CryptoKitties) oder Stablecoins steckt oder zumindest stecken könnte. Denn auch Dixon sagt, dass das alles noch krachen gehen kann, doch dass sie optimistisch sind und glauben, dass wir uns noch immer in einem ganz frühen Stadium befinden und „we put our money where our mouth is.“ Solides Statement.

Die Naivität der DAO

Auch interessant ist: Wenn man diesen Podcast gehört hat und die Intensität und analytische Tiefe versteht, mit der sich Investoren wie a16z dem Krypto-Thema widmen, wird deutlich, wie naiv eigentlich die Idee der DAO war, bei der eben solche hochqualifizierten Investoren durch blockchain-basiertes Gemeinschafts-investing einer vergleichsweise unmotivierten Crowd aus Hobby-VCs abgelöst werden sollte.