Schlagwort-Archive: Recht

Bitcoin-Presseschau #78

Die Bitcoin-Presseschau fasst derzeit in etwas größeren Abständen die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 14. September bis 25. Oktober 2015 mit folgenden Themen:

  • Bitcoin-Kurs im Aufwind
  • EuGH sagt: Keine Umsatzsteuer auf Bitcoin
  • Leben retten mit der Blockchain
  • Blockstream stellt erste Sidechain vor
  • Lightning in elf Punkten erklärt
  • Großbanken bilden Blockchain-Partnerschaft
  • „Blockchain“ ist gerade cooler als „Bitcoin“
  • Das Bitcoin-Ökosystem wächst und diversifiziert sich
  • Bitcoin-Börse Yacuna macht dicht
  • Winklevoss-Börse Gemini ist kein Selbstläufer
  • Sozialwissenschaftler entdecken das Thema Bitcoin
  • Nature fragt: Quo vadis, Kryptowährungen?
  • Google-Suche kann Bitcoin-Handelsvolumen vorhersagen
  • Peruanischer Präsidentschaftskandidat setzt auf die Blockchain
  • Schweizer Bitcoin/FinTech-Startup startet Testlauf in Tunesien
  • Ausführliches Portrait eines Prager Bitcoin-Only-Cafés
  • ARD-Börsenredaktion entdeckt das Thema Blockchain
  • Die NZZ hinterfragt es

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Bitcoin-Presseschau #71

Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 27. Juli bis 2. August 2015 mit folgenden Themen:

  • Neues vom Kurs
  • Ethereum ist am Start
  • Mt.Gox-Pleitier verhaftet
  • neuen Bitcoin-Investitionsrekorde
  • Bei Insolvenz sind auch die Bitcoins weg
  • Bitcoin und E-Commerce sind noch keine Freunde
  • Dezentralisierung ist nicht immer geil
  • ansteckende Krankheiten lieben Bargeld
  • Puerto Rico ist pleite
  • Bitcoin für Dummies

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Kostenlose Bitcoin-Rechtsberatung

Ich persönlich bin ja kein großer Podcast-Fan. Erstaunlich, immerhin mache ich ja selbst Radio, aber zu Podcasts finde ich selten einen richtigen Zugang. Möglicherweise liegt das daran, dass ich bei meiner Arbeit nichts nebenbei hören kann, keinen langen Arbeitsweg habe und auch nicht regelmäßig lange Strecken mit dem Auto zurücklegen muss. Für diesen Podcast habe ich mir aber die Zeit genommen ihn sehr konzentriert und sogar zweimal anzuhören.

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Argentiniens Bitcoin-Zukunft

Immer wieder fallen die Namen zweier Länder, wenn es um die Vorreiterrolle bei der Institutionalisierung von Bitcoin geht: Zypern und Argentinien. Während über Bitcoin-Zypern hier im Blog ja schon ein paar Sachen liefen, hatte ich über die Situation in Argentinien bis auf den kurzen Vortrag von Rodolfo Andragnes bei der DLD-Conference bisher noch nicht so viel erfahren.

Nun bin ich auf einen sehr lesenswerten Artikel der englischsprachigen The Argentina Independent gestoßen, der uns Eurozentrikern einen weiteren Blick über den Tellerrand ermöglicht und die Bitcoin-Situation in Argentinien kurz und anschaulich umreißt. Immerhin hat sich dort nicht nur die größte Bitcoin-Community Südamerikas gebildet, der heimische Peso hat zudem so viele Krisen durchgemacht, dass das allgemeine Vertrauen in den US-Dollar mittlerweile größer ist.

Eine offizielle Stellungnahme zur rechtlichen Einstufung des Bitcoin steht zwar noch aus, die Fundación Bitcoin Argentina tausche sich wohl aber schon mit der Regierung aus, die dem Bitcoin sehr offen gegenüberstehe. Von offizieller Seite sei daher eher mit Unterstützung als mit einem Verbot zu rechnen.

Bitcoins in Argentina: A New Safe Haven? – The Argentina Independent

Die internationale Bitcoin-Gretchenfrage

Bitcoin ist eine sehr junge Währung und ihre steigende Popularität zwingt uns unsere auf dem bestehenden Finanzsystem basierende Definition von Geld zu überdenken. Das ist leichter gesagt als getan, denn jedes Land nutzt sein hoheitliches Recht, Bitcoins nach eigenem Ermessen zu bewerten. Ist der Bitcoin eine Währung, ein Handelsgut oder etwas ganz anderes? Ist es legal Bitcoins zu minen, sie zu besitzen oder damit zu handeln? Schon bei diesen grundlegenden Fragen herrscht internationale Uneinigkeit.

Das ist umso problematischer, weil es ja gerade eine der viel beworbenen Eigenschaften von Bitcoin ist, dezentral und unabhängig von Ländergrenzen und hoheitlichen Definitionsansprüchen zu fungieren. Zumindest im Idealfall. Ob der aber jemals erreicht werden kann, darf bezweifelt werden.

Bis dahin sammelen Zachary Taylor und Marc Nickel zum Glück für uns auf BitLegal in einer übersichtlichen Karte und Ampelfarben die Positionen und öffentlichen Bewertungen der einzelnen Staaten. Sofern sie denn bisher schon Position bezogen haben.

Island ist beispielsweise rot, weil dort der Besitz und der Kauf von Bitcoins aus Eurokrisen-Bankenpleite-Gründen verboten ist. Lustigerweise ist es aber erlaubt, Bitcoins zu minen und zu verkaufen, denn so käme ja Geld auf die Insel. Logisch, oder?