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Bitcoin in Afrika – was gibt es Neues?

Während ich noch mein Material der Inside Bitcoins-Konferenz vergangener Woche durch- und aufarbeite hier ein paar Links mit Themenschwerpunkt Afrika – eines der spannendsten Gebiete, wenn es um das Thema Bitcoin geht.

Somalia

Eher indirekt schwingt das Thema Bitcoin in diesem Artikel der Seattle Times mit: Loss of lifeline to Somalia shocks immigrants in Washington. Die kalifornische Merchants Bank hat sich nämlich quasi über Nacht aus dem Überweisungsgeschäft nach Somalia zurückgezogen.

Das Problem: Die Bank hatte bis dato über die Hälfte aller Heimatüberweisungen aus den USA nach Somalia abgewickelt und nun fehlt den Menschen in den Staaten der wichtigste legale Weg ihre Familien finanziell zu unterstützen. Mit kritischen Folgen für das arme, politisch und gesellschaftlich sehr instabile ostafrikanische Land, das auf die Unterstützung aus dem Ausland dringend angewiesen ist. Zitat:

„A Somali friend of Mumin is despairing that he can’t send money to his nine children back home, money needed to keep them in school.

‚Such problems will result in young men losing hope and trying to find hope elsewhere,‘ Mumin said. That ‚will be a lose-lose situation for both the international community and the Somali government.’”

Ghana und Kenia

Die Problematik ist jedoch eine passende Überleitung zu diesem CNN-Artikel Breaking the bank: Bitcoins hit Africa’s money transfer traditions, der sich allgemein mit dem Potential von Bitcoin und den bestehenden Hürden des digitalen Geldes beschäftigt und dabei kritisch neue und bestehende Ansätze hinterfragt.

Noch viel stärker pro Bitcoin for Africa ist dieses BitPesa-Video. Genau genommen ist das zwar „nur“ Reklame für den kenianischen Remittances-Dienstleister, aber durch die Menschen, die darin zu Wort kommen und die Abbildung ihrer Lebenswelt, gibt es einen Einblick in eine Welt, die man als Ottonormaleuropäer so nicht gewöhnt ist.