„Hallo Trottel“ – Bitcoin polarisiert und das ist gut!

Man kann zu Bitcoin stehen wie man will und das ist gut so. Gerade jetzt, wo Tesla bekannt gegeben hat, dass man 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin investiert habt und das digitale Geld künftig auch als Bezahlung annehmen will.

Bitcoin ist nicht leicht zu akzeptieren

Ich für meinen Teil hatte in diesem Zusammenhang gerade eine bemerkenswerte Diskussion auf Twitter. Auf der einen Seite ich. Auf der anderen Seite Michael Seemann alias @mspro, der die aktuelle Kursentwicklung mit einem – nun ja – eher wenig substantiellen Tweet kommentierte.

Wer @mspro kennt, weiß, dass er kaum eine Gelegenheit auslässt, die Bitcoin-Community mit solchen Aussagen zu triggern und sich dann im Nachhinein als Opfer darstellt, wenn er Widerspruch erfährt, der in der Bitcoin-Community selten mit Samthandschuhen ausgeteilt wird.

@mspro liebt es, zu trollen und viele in der Bitcoin-Community fallen leider immer wieder auf diesen trivialen Trick herein, mit toxischer Online-Kommunikation Aufmerksamkeit zu generieren, anstatt die alte „Don’t feed the trolls!“-Weisheit zu beherzigen, von denen @mspro nun mal einer ist.

Jeder kann sich mal irren. Trolle wollen es jedoch

Man könnte das nun einfach geschehen lassen. Allerdings macht so ein Verhalten das Netz auf Dauer zu einem schlechteren Ort. Daher habe ich mich heute entschieden, @mspro ein Gesprächsangebot zu machen, in der Hoffnung, diesen immer wiederkehrenden, von ihm angezettelten Zickenkrieg ein bisschen einzufangen. Ich finde Streit und Diskurs nämlich prinzipiell gut, aber sich immer nur ergebnislos anzublaffen, furchtbar langweilig und sinnlos.

Man muss dazu noch wissen, dass @mspro und ich uns zwar nicht persönlich kennen, vor einiger Zeit mal gemeinsam Gäste einer Diskussionsrunde bei Deutschlandfunk Kultur zum Thema „Blockchain“ waren. Da ging es durchaus zivilisiert zu und wir waren in vielen Punkten sogar ähnlicher Auffassung. Ich hatte daher gute Hoffnung, dass wir auch auf Twitter auf dieser Basis aufbauen könnten.

Die Direktheit seiner Antwort auf mein Gesprächsangebot hat mich daher überrascht.

Argumente? LOL!

Unser ganzes „Gespräch“, bei dem ich den festen Vorsatz hatte, mich nicht provozieren zu lassen (warum auch?), kann man hier nachlesen. Muss man aber auch nicht. Denn @mspro konnte oder wollte die Trollmaske einfach nicht ablegen.

Zuhören?

LOL

Kritik verständlich und nachvollziehbar formulieren?

LOL

Fragen beantworten?

LOL

Man kann sich nun über das kindische Verhalten von @mspro aufregen. Wer eine wilde These ins Netz stellt, sollte schließlich auch das Rückgrat haben, sie zu verteidigen. Insbesondere wenn man von sich behauptet „ins Internet zu denken“.

Vor allem aber würde es von Reife zeugen, wenn man das angekratzte Ego ein bisschen zurückfährt, wenn man sich mit einer steilen These vor seinen mehr als 20.000 Followern argumentativ auf zu dünnes Eis begeben hat und dann ertappt und zur Rede gestellt wird. @mspro hat in diesem Zusammenhang jedoch den Schwanz eingekniffen und sich getrollt.

Mein Gesprächsangebot bleibt bestehen

Das ist einerseits gut, denn vielleicht lernt er daraus und hält sich das nächste Mal zurück, bevor er sein ungenügend recherchiertes Halbwissen über etwas „ins Internet denkt“, über das sich andere schon sehr viel mehr Gedanken gemacht haben.

Andererseits ist es natürlich bedauerlich, denn mein Gesprächsangebot besteht natürlich weiterhin. Mich würde durchaus interessiere, was seine ganz konkrete Kritik an Bitcoin ist und verstehen, warum er sich so vehement weigert, sich weiter damit auseinanderzusetzen?

Gerade erst hat Alex Gladstein von der Human Rights Foundation dieses 5-Minütige Video ins Netz gestellt, das in diesem Zusammenhang eine gute Basis für eine Debatte gewesen wäre.

Trolle mit Argumenten entzaubern

Doch bleibt darüber hinaus noch eine weitere wichtige Erkenntnis. Bitcoin polarisiert. Heute mehr denn je. Das ist jedoch gut, wenn es gelingt daraus in Gespräche und Diskussionen zu kommen. Diskurs ist für beide Seiten wichtig. Niemand hat die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Im besten Fall gelingt dieser, wenn man sich von Trollen nicht triggern lässt, sondern sie argumentativ stellt und inhaltlich herausfordert.

Im schlechtesten Fall haben sie wie @mspro darauf jedoch keinen Bock und tauchen wieder ab. Dieses Mal vielleicht für länger. Irgendwann vielleicht für immer.

8 Gedanken zu „„Hallo Trottel“ – Bitcoin polarisiert und das ist gut!“

  1. Dass der Michi nicht immer ganz einfach ist hab ich auch schon gemerkt. Aber da du gerne Sachargumente austauschen möchtest :Helf mir doch mal zu verstehen was dein Argument gegen die exorbitanten Energiemengen die Bitcoin verschlingt ist.
    Ich bin nicht so drin in dem Thema, habe es aber bisher so verstanden, dass alles was über ein proof-of work läuft eigentlich Mist ist.

    1. Die Debatte ist tatsächlich sehr umfassend und wir können hier auch nur anfangen, aber ich gebe mal ein paar Denkanstöße. Die meisten, die behaupten, dass Proof-of-Work Mist ist, haben sich nie ernsthaft die Frage gestellt, ob das im Bitcoin-Kontext tatsächlich zutrifft. Klar ist: Proof-of-Work verbraucht Energie. Im Falle von Bitcoin sogar viel Energie. Doch das macht Weihnachtsbeleuchtung auch. Und auch die vielen Rechenzentren der weit über 1000 Banken, die wir allein in Deutschland haben, deren Bürotürme und auch die Tonnen an Bargeld, die wir tagtäglich durchs Land karren plus die Vernichtung alter und Herstellung neuer Scheine. All das verbraucht viel Energie. Sehr viel sogar.
      Die erste Frage ist also: Darf ein Geldsystem Energie verbrauchen und ich denke, wir sind uns einig, dass es das darf. Alles verbraucht Energie.
      Die nächste Frage ist: Ist die Energie, die Bitcoin verbraucht, zu viel? Wird hier womöglich Energie verschwendet? Ab hier wird es knifflig, denn man muss sich damit beschäftigen, was Bitcoin eigentlich genau macht und wofür die Energie verbraucht wird. Das hier im Detail auszuarbeiten führt zu weit, aber wir wissen: Bitcoin ist eine neue Technologie und sie ermöglicht etwas, das wir auf keinem anderen Wege erreichen können: Nicht-zensierbare, nicht-manipulierbare Transaktionen in einem global verteilten, dezentralen Netzwerk, das jede/r ohne Erlaubnis benutzen kann. Die gesellschaftspolitischen Möglichkeiten, die sich aus dieser einmaligen Technologie ergeben, sind in dem oben verlinkten Video von Alex Gladstein recht anschaulich verdeutlicht. Wobei auch das nur die Spitze des Eisbergs ist. Bitcoin sichert bereits heute vielen Menschen auf der Welt das Überleben und Zugang zu ihren Grundrechten. Für uns in unserer Wohlstandsblase ist das nicht so relevant, aber es geht eben nicht allen so gut. Die knifflige Frage, die sich daraus ergibt, ist: Wenn Bitcoin vielen Menschen auf der Welt das Leben rettet oder ein besseres Leben ermöglicht, wie viel Energie darf dafür verbraucht werden? Wieviel gerettete Leben ist uns der Stromverbrauch wert?
      Darüber hinaus wird die Energie-Kritik oft auf irreführenden Zahlen und falschen Vergleichen aufgebaut. Dass eine Bitcoin-Transaktion bspw. soviel Strom wie ein ganzer Haushalt verbraucht oder Visa 10.000 mal mehr Transaktionen abwickeln kann. Das sind jedoch Äpfel und Birnen, denn eine Bitcoin-Transaktion und eine Bitcoin-Zahlung sind nicht das gleiche. Eine Bitcoin-Transaktion kann eine, zehn, hundert oder 10.000 Zahlungen repräsentieren. Das verändert die Datengrundlage natürlich enorm. Außerdem wird fälschlicherweise oft gesagt, dass die viele Energie bei Bitcoin für das Erzeugen neuer Bitcoins verbraucht werde. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich sichert die Energie die Integrität der Datenbank und ist der einzige Grund, warum wir dem System trauen können, ohne Staat, Bank oder anderen Intermediär.
      Zuguterletzt wird oft unterschlagen, dass die Bitcoin-Community sich des großen Stromverbrauchs nicht bewusst wäre oder das Problem ignorieren würde. Auch das ist falsch. Es gibt viele Leute, die daran arbeiten, Bitcoin effizienter zu gestalten oder andere Lösungen zu finden, wie sich das System mit den Herausforderungen des Klimawandels in Einklang bringen lässt. Und dabei werden Fortschritte gemacht. Ist es möglich, dass Bitcoin trotz des Energieverbrauchs irgendwann vielleicht sogar eine positive Klimabilanz aufweisen wird? Vielleicht. Es gibt jedenfalls Leute, die daran arbeiten. Siehe https://netpositive.money

      Das mal „in Kürze“ – du siehst, es gibt vieles über das sich zu sprechen, zu diskutieren und nachzudenken lohnt, bevor man Bitcoin und den Proof-of-Work vorschnell als „Blase“ oder „Verschwendung“ abtut.

  2. Danke für deine Antwort.
    Was meinst du mit „Bitcoin sichert schon heute vielen Menschen auf der Welt das überlegen“? Meinst du damit dass Menschen mit B. ihren Lebensunterhalt verdienen oder etwas Anderes?

    Dein Vergleich mit dem „etablierten Geldsystem“ (also klassische Banken, Bargeld Kreditkarten etc. gibt’s da einen guten Sammelbegriff für?) leuchtet mir da nicht ein.
    Die Rechenzentren für meine Kreditkarte und die Scheine in meiner Geldbörse verbrauchen Energie um ihren Zweck zu erfüllen.
    B. verbraucht Energie, weil es so entwickelt wurde. Daher meine Kritik an der Idee des Proof-of-Work. Du schaffst eine Zugangshürde zu dem System: Dabei ist wer große Mengen Energie in Rechenleistung umsetzen kann.
    Damit ist der Zugang zwar anders geregelt als zu „klassischen“ Zahlungsmitteln, ob er wirklich freier oder egalitärer ist, müsste man mal im Detail diskutieren. Ist aber ein anderes Thema.

    Was du über die Fehlwahrnehmungen zum Energieverbrauch schreibst ist sicherlich richtig, weil oft die Energiemenge zum berechnen eines Blocks mit dem Verbrauch einer Transaktion gleichgesetzt wird. Das ist natürlich Quatsch!
    Dennoch können wir uns doch bestimmt darauf einigen, dass ich um Größenordnungen mehr Energie verbrauche wenn ich meine Pizza mit B. bezahle statt cash oder Visa.
    Solange wir keine komplett klimaneutrale Energieversorgung haben, sehe ich die Idee des Proof-of-work jedenfalls ehr auf der Kontra-Liste.

    Ob der aktuelle Wert eines B. einer Blase entspringt oder gerechtfertigt ist weiß ich nicht.

    1. – Ja, es sollte „überleben“ heißen. Für eine so komplexe und umfangreiche Debatte ist der Kommentarbereich hier im Blog einfach nicht der richtige Ort. Aber ja, in Venezuela bspw. kaufen die Menschen lebensnotwendige Medikamente im Ausland mit Bitcoin und lassen sich diese an die Grenze liefern, wo sie dann ins Land geschmuggelt werden. Nur ein Beispiel.
      – Das „etablierte Geldsystem“ wird im Allgemeinen unter „Fiat-Geldsystem“ zusammengefasst.
      – Deine Proof-of-Work-Kritik verstehe ich nicht. Auch bei Bitcoin erfüllt die verwendete Energie einen Zweck und sie wird nicht genutzt, um irgendwen aus dem System auszuschließen. Außer Angreifer natürlich. Nur weil nicht jeder Bitcoins erzeugen kann, heißt es nicht, dass nicht jeder Bitcoin nutzen kann.
      – Nein, wir können uns nicht darauf einigen, weil weder du noch ich den ökologischen Fußabdruck des Fiat-Geldsystems kennen. Wie können wir dann entscheiden, ob Bitcoin mehr Energie verbraucht? Bitcoin ist ziemlich transparent. Wir können den Energiebedarf recht gut bestimmen. Das ist eigentlich ein Vorteil, denn so kann man Anfangen die Bilanz zu verbessern. Beim Fiat-Geldsystem tragen wir einfach alle die versteckten und ebenfalls keineswegs unerheblichen Energiekosten blind und niemand hat ein Problem damit? Das ist doch das eigentliche Dilemma.
      – Es ist zu einfach, die Blase-Frage bei Bitcoin nur mit ja oder nein beantworten zu wollen. Bitcoin hat zweifelsohne immer wieder Phasen, in denen man es als „Blase“ bezeichnen kann. Doch die meiste Zeit trifft das eben nicht zu.

  3. -Also der Punkt mit Venezuela geht klar. Mann kann mit Bitcoin Sanktionen umgehen. Klares „Pro“, es sei denn man hält diese Sanktionen für sinvoll.

    -Zum Energieverbrauch:
    So wie ich die Idee des Proof-of-work verstehe, löse ich als Miner ein komplexes mathematisches Problem und signiere damit einen Block an Transaktionen, wofür ich eine Belohnung in Bitcoin bekomme. Diese besteht aktuell noch aus einer Mischung aus neu geschöpften Bitcoin und Transaktionsgebühren von Leuten deren Transaktionen ich signiert habe. An einem bestimmten Punkt wird es keine neuen Bitcoin mehr geben und mein „Gewinn“ besteht dann nur noch aus Transaktionsgebühren, die dann wahrscheinlich höher sein werden. Soweit Einigkeit oder siehst du das anders?

    Dadurch sind doch die Energiekosten deutlich höher, weil zusätzlich zur „Payload“ also den Transaktionen noch erheblich Energie aufgewendet wird um ein künstliches Problem zu lösen. Meine Bank verschiebt mein FIAT-Geld auch überwiegend elektronisch, wählt dafür aber den günstigsten Weg, weil sonst ihr Gewinn sinkt.
    Und ganz Ehrlich: Bargeld als Energiefresser? Wirklich? Ich hab mal kurz gegoogelt: https://www.dw.com/de/unser-geld-ist-robust-wie-nie/a-16490284#:~:text=Kleine%20Geldscheine%20wie%20der%20F%C3%BCnf,%2DEuro%2DNoten%20im%20Umlauf.
    Geldscheine sind im Mittel einige Jahre lang im Umlauf und nicht viel komplexer als aufwändig bedrucktes Papier. Da reden wir doch über eine andere Größenordnung.

    -Bei der Blase ist die Frage vor allem, wie definiere ich eine. Für mich ist Bitcoin genauso viel oder wenig eine Blase wie eine beliebige Aktie. Solange Leute einen Preis dafür zahlen ist dieser Preis „real“. Ob diesem auch ein entsprechender Gegenwert entspricht, ist eine ganz andere Frage. Daher sehe ich auch die klassischen Börsen ehr als eine Art gut etabliertes Schneeballsystem an. Aber das führ hier dann tatsächlich vom Thema weg.

    PS:
    Du schriebst am Anfang, dass du so eine Diskussion lieber woanders führen möchtest. Ich bin für Vorschläge offen:

    1. – So ist das mit dem Geld. Man kann es für Gutes einsetzen oder Schlechtes. Doch wer entscheidet eigentlich, was gut ist und was nicht?
      – Was den Energiebedarf des Fiat-Geldes angeht, ist die Langlebigkeit der Scheine nur ein einziger Faktor. Überlege mal, wie viele tausend Tonnen in Münzen existieren und wieviel Energie dafür verbraucht wird die jeden Tag von A nach B zu transportieren? In Hosen- und Handtaschen, in Geldkassetten, in den „Umsätzen des Tages“, die in Autos zur Bank gefahren werden müssen, Automaten, die geleert und befüllt werden müssen und und und. Und das nicht nur in Deutschland. Weltweit.
      – Den Stromverbrauch bei Bitcoin kannst du nicht 1:1 mit dem von einer Bank vergleichen. Bei der Bank ist er nur Mittel zum Zweck der Überweisung, bei Bitcoin schützt der Energiebedarf die Integrität der Datenbank. Bei der Bank wird die Integrität auch aufwändig geschützt (mehr oder weniger gut) durch physische Maßnahmen wie Gebäude und Tresore, Alarmsystem, Firewalls, IT-Experten, Sicherheitsdienste, Versicherungen, die Polizei, staatliche Strukturen und so weiter und so fort. Das meiste dieser Infrastruktur ist allein in Deutschland tausendfach redundant, weil es jede einzelne der allein in Deutschland fast 2000 Banken für sich macht. Bei Bitcoin übernimmt all diese Aufgaben der Proof-of-Work und zwar nur einmal und auf einem globalen Maßstab. Die Energie bei Bitcoin macht beides – ermöglicht Transaktionen und die Erzeugung neuer Einheiten UND sie sichert das gesamte System gegen Manipulation.
      – Diskussion woanders ja gerne. Am liebsten im direkten Gespräch, aber zur Zeit ist mein Zeitbudget leider knapp, wegen Pandemie und weil ich mich zur Zeit vorrangig um https://magicfuturemoney.de kümmere. Insofern muss ich jetzt hier mal einen Schlussstrich ziehen. Das Energiethema ist aber ein wichtiges und wird auch in der Community heiß diskutiert. Auf Twitter zum Beispiel. Und falls du Lust hast, schreib gerne eine Geschichte über deine Bedenken des Proof-of-Work und reihe sie beim Magic Future Money-Wettbewerb ein.

  4. Moin!
    Also deine Aufrechnung der Kosten von FIAT-Geld überzeugt mich nicht. Für mich bleibt das Energie-Thema generell ein Nachteil von Kryptowährungen die auf Proof-of-work basieren.
    Einen Artikel darüber zu schreiben halte ich nicht für sinnvoll weil ich ja keine eigenen Ideen hier vertrete, sondern nur dass wiedergebe was ich gelesen habe und eine Abwägung versuche, was mir plausibler erscheint.

    Ich werde erstmal jedenfalls nicht in irgendeine Kryptowährung investieren. Das liegt aber vor allem daran, dass bei mir am Ende des Monats einfach nichts übrig ist 😉

    Danke für deine Geduld und schönen Sonntag noch.

    1. Das ist okay. Es ist ein komplexes Thema und es wird noch viel darüber diskutiert werden müssen. Was mich bezüglich Bitcoin optimistisch macht: Es verbraucht zwar viel Strom, aber einerseits verbessert sich die Effizienz und die Einsatzmöglichkeiten werden immer größer, andererseits wird auch der Stromverbrauch bzw. dessen negative Effekte angegangen. Die Bilanz dieses neuen Systems wird sich künftig auf beiden Seiten der Gleichung verbessern. Bei dem bestehenden System ist das anders. Das verbraucht zwar auch viel Strom, kann aber nur schwer effizienter gemacht werden und hat auch seine technischen Möglichkeiten ausgereizt (nach Meinung der Bundesbank). Insofern setze ich auf das System, dass noch Potential hat.

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