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R.I.P. all ihr Altcoins

Ich weiß nicht, wer sich die Seite altcoinobituaries.com ausgedacht hat, aber ich mag den Humor. Denn dort werden in trefflich pointierten „Todesanzeigen“ einige der prominenteren Altcoins verbal zu Grabe getragen, die rückwirkend betrachtet doch nicht hielten, was mitunter vollmundig versprochen wurde. Darunter zum Beispiel:

  • Dogecoin – „Dogecoin! You were fun. We’re sorry your cute face couldn’t save you!“
  • Steem – „Steem was a revolutionary new way to write articles on the internet and lose money at the same time.“
  • Auroracoin – „All of Iceland is using it. We promise!!!!!!“
  • Namecoin –  „Namecoin, we’re sorry to see you go. We actually kind of liked you“ 
  • Vericoin –  „Looks like the zombie tried to come back a few times, but ultimately fell into its grave.“ und viele mehr.
Lieber ein Ende mit Schrecken …

Das muss man nicht mögen und kann bei dem ein oder anderen Projekt auch anderer Meinung sein, aber die jeweiligen Kursdaten, die ebenfalls angezeigt werden, sprechen schon irgendwie für sich.  Vor allem aber ist es gut, dass jemand sich mal traut, all die gescheiterten „Experimente“ für gescheitert zu erklären.

altcoin obituaries peercoin (1)
Auch Peercoin wird offiziell für tot erklärt
Totgesagte leben länger

Der einzige Altcoin, bei dem die virtuelle Todesanzeige auf altcoinobituaries.com aber vielleicht doch etwas zu früh kam, ist Litecoin, das in den letzten zwei Wochen ein recht ordentliches Comeback erlebte.

Vielleicht lohnt sich also doch auch bei dem ein oder anderen vermeintlich totgesagten Projekt noch ein Fünkchen Hoffnung? (Ja, ich schiele auf dich, Dogecoin! Raffst du dich auf und steigst noch einmal in das Rennen ein?)

Bitcoin und andere Altcoin-Kurse auf einen Blick

Ich bin schon seit einer ganzen Weile auf der Suche nach einem guten Tool, um den Überblick über die Kursentwicklungen verschiedener Kryptowährungen zu behalten. Gerade in letzter Zeit geht es am Altcoin-Markt ja mächtig ab. Ethereum, Dash, Litecoin, Ripple – es gab in den letzten Wochen auffällig viele Kurssteigerungen von bis zu 150 Prozent binnen weniger Tage, von Projekten, die eigentlich nicht ins klassische Pump and Dump-Schema passen.

Altcoins profitieren vom „Stillstand“ bei Bitcoin

Wobei auch in diesem Fall wieder einmal weniger die jeweiligen Kryptowährungen selbst, sondern vor allem Bitcoin die Ursache ist. Denn die vermeintlich festgefahrene Situation um die Kapazität der Blockchain ist für spekulationsfreudige Trader recht langweilig und wenn dann bspw. Litecoin Bitcoin in Bezug auf die Implementierung von SegWit überholt, ist das offensichtlich Grund genug den Kurs massiv in die Höhe zu treiben.

Das ist insofern bemerkenswert, als dass Litecoin über die Jahre sonst ja eigentlich weniger von sich reden gemacht hat und hauptsächlich von seiner Tradition zehrt. Litecoin – als quasi allererste Altcoin-Alkternative zu Bitcoin – gibt es halt schon so lange, dass das irgendwie zum Krypto-Ökosystem dazugehört.

Auch der Kurs von Dash war maßgeblich beeinflusst von der Bitcoin-Blocksize-Debatte, ebenso Ethereum. Wobei hier ohne Frage auch erneut das große Interesse der Industrie für den Preisanstieg mitverantwortlich war. Lesenswert dazu auch Tuur Demesters gestriger Beitrag:  I’m not worried about Bitcoin Unlimited, but I am losing sleep over Ethereum (+ die Kommentare).

Cryptowatch – Übersicht über die größten Kryptowährungen

In jedem Fall aber und egal aus welchem Grund ist es immer sinnvoll bei Kryptowährungen den Überblick zu behalten. Und das ist gar nicht so leicht, wenn man nicht ständig dutzende Tabs im Browser geöffnet haben will.

cryptowatch.ch
cryptowat.ch – Mehr Überblick auf einer Seite geht nicht.

Helfen kann in dem Fall dabei eine Seite wie cryptowat.ch. Die ermöglicht nämlich auf einen Blick die aktuellen Kursentwicklungen verschiedener Kryptowährungen über verschiedene Börsen hinweg zu verfolgen. Dass das nicht mit allen drölfhunderttausend Altcoins funktioniert, versteht sich von selbst. Mit Bitcoin, Litecoin, Monero, Dash, ZCash, Ethereum und Ethereum Classic  hat man aber schon mal eine ganz gute Übersicht. Zumal man sich die Ansicht auch noch nach Belieben selbst konfigurieren kann.

Interessant auch: cryptowat.ch wurde vor Kurzem von der Bitcoin-Börse Kraken übernommen, was nicht nur für den Nutzen des Projekts spricht, sondern auch ein schönes Beispiel dafür ist, wie man sich mit einer guten Idee und Herzblut im Krypto-Ökosystem einen Job schaffen kann.

Honigdachs #11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Die elfte Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs – 11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Dieses Mal sprechen wir über Altcoins bzw. über die 1000 Wege es anders machen zu wollen als bei Bitcoin und doch immer zu scheitern. Wobei – nicht alle Altcoins sind ja per se Unsinn. Oder doch?

Und doch gibt es Hunderte Altcoins. Tendenz weiter steigend. Denn Geld kann man immer noch damit machen. Insbesondere das von naiven Hobby-Investoren sitzt locker. Denn Hype, Gier, Abgewichstheit und Spaß am Risiko sind wichtige Faktoren im Altcoin-Universum, das wir in dieser Folge kritisch durchstreifen. Unterhaltsam begleitet durch Stefans neueste FOMO-Anfälle, Friedemanns Soundboxes und Manuels Begeisterung für den wertlosesten aller Altcoins. Aber hört selbst …

Shownotes nach dem Klick

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„Ich hatte in drei Jahren bestimmt 80 Wallets“

Was mich bis heute noch wundert: Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ich im Netz auf den Altcoinspekulanten aufmerksam geworden bin, den Blog, auf dem Markus M. Bohl den Altcoinmarkt analysiert und einsteigerfreundliche Kryptoanlagetipps gibt.

Das ist aus zwei Gründen bedauerlich. Denn zum einen hätte ich mir wohl einige Verluste ersparen können, wenn ich seine Artikel gelesen hätte, bevor ich damals (wie so viele) plan- und erfahrungslos meine ersten Altcoin-Investitionen gemacht habe. Zum anderen schreibt Markus oftmals über Themen, die ich selbst überhaupt nicht auf dem Schirm habe. Obwohl ich mich sehr intensiv mit dem Bitcoin- und Kryptowährungssystem auseinandersetze.

Altcoins verstehen mit dem Altcoinspekulanten

Kein Wunder also, das sein Blog mittlerweile nicht nur einen festen Platz in meinem Feedreader hat, sondern wir hin und wieder – wenn es doch einmal zu Schnittmengen in unserer Berichterstattung kommt – direkt auf Twitter diskutieren.

Wobei die begrenzte Zeichenzahl dort jedoch verhinderte, dass ich die Fragen stellen konnte, die mich schon lange beschäftigen: Was bringt einen eigentlich dazu, mit solch großer Begeisterung und Ausdauer über Altcoins zu schreiben? Denn immerhin gibt es den Altcoinspekulanten schon länger als diese Seite.

Also habe ich Markus kurzerhand zum Interview gebeten. Denn wer Bitcoin verstehen will, sollte sich auch mal mit einem Altcoin-Experten unterhalten.

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Honigdachs #10 – Scams, Hacks und andere Hässlichkeiten

Die zehnte Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs – 10 – Scams, Hacks und andere Hässlichkeiten

Dieses Mal sprechen wir über die unerfreulichen Aspekte, die ein neues Geld wie Bitcoin mit sich bringt. Denn es gibt viele – leider viel zu viele – Wege, wie man sein digitales Geld verlieren kann. Sei es durch Hacks, Betrügereien, Leichtsinn, technisches Versagen, Unachtsamkeit, Faulheit, schlechtes Timing oder einfach, weil die Entwicklung von Kryptowährungen noch ganz am Anfang steht.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Zum einen muss man nicht jeden Fehler selber machen und zum anderen gibt es einfache Strategien, mit denen man eigene Verlust bestmöglich begrenzen kann. Mehr dazu in diesem Podcast. Also hört rein und schützt eure Bitcoins!

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CryptoWoo – Sicher mit Bitcoins bezahlen lassen

Dem aufmerksamen Leser mag es bereits aufgefallen sein: Seit kurzem ziert wieder ein Werbebanner diese Webseite. Und wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich grundsätzlich sehr sparsam mit Werbung umgehe und nur solche Angebote aufnehme, bei denen ich auch überzeugt bin, dass sie einen Mehrwert für die Leser bieten. Und dass die Geschichte dahinter erzählenswert ist.

Bei CryptoWoo ist genau das der Fall. Denn nach jahrelanger Entwicklung hat der Berliner Felix Stein mit diesem WordPress-Plugin nicht nur einfach eine weitere Bezahlen-mit-Cryptowährungen-Lösung auf den Markt geworfen, sondern eine relevante Lücke im Bitcoin-Ökosystem erkannt und, weil es keine Alternative gab, kurzerhand selbst die Initiative ergriffen, sie zu füllen.

Ich bin ein großer Fan von dieser Einstellung. Nicht nur, weil ich mit dieser Webseite ja eine ähnliche Idee verfolge, sondern auch weil genau das ja die Grundidee von Bitcoin ist: Wenn du ein Problem siehst, warte nicht auf eine Erlaubnis oder darauf, dass jemand anderes etwas tut, sondern kümmere dich selbst um die Lösung.

Welches Problem CryptoWoo konkret löst und wie man erfolgreich so ein Projekt ins Leben ruft, dazu habe ich Felix im Folgenden einige Fragen gestellt. Und auf die hat er nicht nur sehr offen geantwortet, sondern war auch noch so frei, drei CryptoWoo-Bundles (Plugin + HD Wallet Addon) zur Verfügung zu stellen, die ihr gewinnen könnt. Doch zunächst ein paar Infos über CryptoWoo und die Idee dahinter:

Hallo Felix, stell dich doch bitte selbst einmal kurz vor.

Ich bin Felix, 29 Jahre alt und habe an der Fachhochschule in Mainz Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Steuerrecht studiert. Seit fünf Jahren wohne ich in Berlin und fühle mich hier in der Großstadt wohler als in der Kleinstadt im Westen Deutschlands, aus der ich ursprünglich stamme.

Felix Stein

Wann und wie bist du das erste Mal auf Bitcoin gestoßen und was begeistert dich daran?

Das erste Mal habe ich von Bitcoin im Jahr 2011 gehört. Damals glaubte ich nicht, dass das funktionieren kann und habe es deshalb nicht weiter verfolgt. Erst durch die Wikileaks-Blockade ein Jahr darauf wurde mir bewusst, dass Bitcoin tatsächlich funktioniert. Seitdem fasziniert mich diese geniale Erfindung jeden Tag aufs Neue. Der spannendeste Aspekt für mich ist der freie und vergleichbar einfache Zugang zu einem globalen Netzwerk, bei dem jeder Teilnehmer direkte Kontrolle ausüben und zu jedem Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den wahren Zustand des kompletten Systems bestimmen kann.

Nun zu deinem Projekt. Kannst du in kurzen Sätzen erklären, was CryptoWoo ist?

CryptoWoo ist ein Plugin für die E-Commerce Plattform WooCommerce. Es ermöglicht Webshop-Betreiber Bitcoin-, Litecoin-, Dogecoin- und BlackCoin-Zahlungen direkt in die eigene HD Wallet zu empfangen. Die Nutzung des Plugins verringert den Einfluss von Dritten auf die Geschäfte des Händlers und verbessert sowohl das Einkaufserlebnis als auch die Privatsphäre der Kunden.

Wie bist du auf die Idee zu CryptoWoo gekommen und wie lange hat es gedauert von der Idee zum fertigen Produkt?

Ursprünglich hatte ich mit dem Gedanken geliebäugelt, Beratungsleistungen im Bereich digitale Währungen anzubieten. Bei der Recherche nach Zahlungslösungen für Bitcoin habe ich dann festgestellt, dass ich keine der vorhandenen Implementationen bedenkenlos empfehlen würde. Also habe ich mich entschieden, selbst eine Lösung zu erschaffen, die meinen Ansprüchen gerecht wird. Mit einer Alpha Version Ende 2014 habe ich die Idee getestet und nach positivem Feedback mit der Arbeit an einem finalen Produkt begonnen. Das gesamte Jahr 2015 habe ich dann mit der Unterstützung mehrerer Shopbetreiber in einer Beta Phase verbracht und seit Januar 2016 ist das Plugin über www.cryptowoo.com erhältlich.

Ist CryptoWoo ein Solo-Projekt und machst du das hauptberuflich?

Ja, CryptoWoo ist ein Solo-Projekt und nimmt momentan den Großteil meiner Freizeit ein. Hauptberuflich arbeite ich in einer Marketing-Agentur. Dort kümmere ich mich um die technische Umsetzung von Kundenprojekten und übernehme Aufgaben im Marketing.

Was waren die größten Hürden/Hindernisse/unvorhergesehenen Schwierigkeiten in der Entwicklung?

Die größte Hürde in der Entwicklung ist der Balanceakt zwischen einfacher Konfiguration und Flexibilität. Der Wissensstand der Händler ist doch recht unterschiedlich, auch wenn die meisten Händler, mit denen ich während der Betaphase Kontakt hatte, schon vorher Erfahrungen mit digitalen Währungen gesammelt hatten.

Für wen machst du CryptoWoo? Welche Art von Webseite kann deiner Meinung nach am meisten von dem Plugin profitieren?

CryptoWoo ist in erster Linie für Händler, die schon erste Erfahrungen mit digitalen Währungen gemacht haben und nun daran interessiert sind, ihre Zahlungen nicht mehr über Drittparteien abzuwickeln und das Einkaufserlebnis des Kunden im Gesamten zu verbessern. CryptoWoo eignet sich am Meisten für Anwendungsfälle, in denen es nicht notwendig ist die Coins direkt in Fiat-Währung umzutauschen. Natürlich habe ich an Wege der Automatisierung gedacht. Beispielsweise ist eine Weiterleitung der Zahlung an einen Exchange mit anschließender Verkaufsorder über die API denkbar. Allerdings muss man dabei dann tendenziell auch wieder etwas Kontrolle und Sicherheit aufgeben. Daher ist dieser Weg momentan nicht mein Fokus. Die entsprechenden Schnittstellen, um so etwas selbst einzubinden, sind jedoch bereits vorhanden.

Gibt es schon Seiten, die das Plugin benutzen?

Ja, unter anderem Keys4Coins und A Cut Above Boards. Der Eine verkauft Computerspiele und Geschenkkarten, der Andere handgemachte Schneidebretter aus Kanada. Die Jungs von Keys4Coins sind Tester der ersten Stunde und haben den Entwicklungsprozess maßgeblich beeinflusst.

Als Händler könnte ich ja auch einfach BitPay benutzen. Warum sollte ich stattdessen lieber CryptoWoo einsetzen?

Viele der Kritikpunke an den vorhandenen Lösungen werden oft erst bei der Nutzung deutlich. Das beginnt bei der zwangsweisen Weiterleitung des Kunden auf die Seite des Zahlungsanbieters, geht weiter bei den Fragen nach der Kontrolle über die Zahlungsadressen und hört auch bei den Aspekten „Datensicherheit“ und „Privatsphäre“ noch nicht auf. Mit CryptoWoo findet der gesamte Prozess im Shop des Händlers statt. Die Bezahlseite kann vom Händler nach Belieben umgestaltet und an den Shop angepasst werden. Auch das Verhalten des Plugins während der eigentlichen Abwicklung kann durch verschiedene Optionen verändert werden.

Bei der Nutzung von CryptoWoo mit dem HD Wallet Add-on leitet CryptoWoo die Zahlungsadressen vom öffentlichen Schlüssel der HD Wallet des Händlers, sprich Electrum, Mycelium, Trezor ab. So ist eine Kompromittierung der privaten Schlüssel selbst bei einer Sicherheitslücke im Webshop ausgeschlossen. CryptoWoo gibt Händlern so die Möglichkeit, tatsächliche Kontrolle über ihre Zahlungen zu übernehmen und das Erlebnis für den Kunden bestmöglich zu gestalten. Da keine Zahlungsanbieter involviert sind, können auch Supportanfragen und Probleme viel direkter und schneller abgewickelt werden.

Für die Abwicklung der Zahlungen im Shop ist es natürlich notwending, aktuelle Daten aus der Blockchain abzufragen. Um das Vertrauensproblem an dieser Stelle zu verringern, haben Händler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen öffentlichen API Anbietern zu wählen. Wer keinem der Anbieter vertrauen möchte, kann CryptoWoo auch mit einer privaten Instanz der Insight API (ein quelloffener Block Explorer) nutzen.

Gibt es schon Feedback von Nutzern?

Da das Plugin keinerlei Informationen über die tatsächliche Nutzung in den Shops der Händler sammelt, bin ich auf aktives Feedback von Nutzern angewiesen. Ich pflege einen recht engen Kontakt mit einem Teil der Händler, die eine Lizenz gekauft haben, und habe sehr positives Feedback bekommen. Alle Lizenznehmer haben ein Anrecht auf Support und da sich der Großteil noch kein einziges Mal gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass auch dort alles okay ist.

Du arbeitest von Berlin aus. Wie ist deine Einschätzung des Standortes. Ist Berlin bzw. Deutschland ein guter Ort um ein Bitcoin-Business zu gründen? Wie empfindest du die Community hier?

Es ist schon ein wenig bürokratisch hier, deshalb kann ich die Meinung mancher Bitcoin-Unternehmer in Deutschland absolut nachvollziehen. Es kommt eben auf das Geschäftsmodell an. Grundsätzlich finde ich Auflagen für bestimmte Modelle wichtig. Manche Auflagen sind allerdings auch längst überholt und passen nicht in ein digitales Zeitalter oder sie schaffen künstliche Monopole mit fragwürdigem Nutzen für den Verbraucher.

Ich habe mich für ein Open Source-Geschäftsmodell entschieden, bei dem man mit dem Kauf Zugang zum Download freier, quelloffener Software bekommt. Mit dabei ist auch eine Lizenz, die ein Jahr lang Zugang zu Support und Download von Updates ermöglicht. Da ich keinen Einfluss oder Kontrolle über das habe, was Nutzer mit dem Quellcode anstellen, entstehen für mich keine besonderen Umstände durch die Tatsache, dass digitale Währungen involviert sind.

Die Community hier in Berlin ist recht groß und ich hatte hier bereits einige interessante Gespräche. Leider schaffe ich es viel zu selten zu den Meetups.

Gewinnen! Gewinnen! Gewinnen!

Falls ihr nun eines von drei CryptoWoo-Bundles (Lizenz + HD Wallet Addon) gewinnen wollt, dann beantwortet folgende Frage: Welche der Features, die CryptoWoo bietet, sind eurer Meinung nach die wichtigsten? Eure Top 5 schickt ihr mir dann bis zum 4.5. per Mail und wenn mehr als drei mitmachen, entscheidet random.org über die Gewinner. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Honigdachs #3 – Blockchain ohne Bitcoin

Die dritte Folge von Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig war.

Honigdachs – 03 – Blockchain ohne Bitcoin

Dieses Mal sprechen wir über ein Thema, das uns seit Wochen besonders unter den Nägeln brennt: Blockchain ohne Bitcoin.

Hintergrund ist der, dass die Finanzwelt sich bekanntlich seit geraumer Zeit auf das Hype-Wort „Blockchain“ eingeschossen hat, gleichzeitig aber bloß nichts mit Bitcoin zu tun haben will. Das ist paradox, skurill und wirft viele Fragen auf. Allen voran: Was soll das und ist denn die ganze Welt verrückt geworden?

Die Antworten darauf gibt hier. Von Altcoins über Blockchain 2.0-Projekte bis hin zu „Privaten Blockchains“ streifen wir dabei einmal alles, was „Hier! Blockchain! Geil!“ schreit und ob es am Ende ein Happy End für unser aller Seelenheil gibt, sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

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Emanzipation der Altcoins

Totgesagte leben länger. Dieses Sprichwort gilt (aktuell bereits 52 Mal) nicht nur für Bitcoin, sondern auch für einige Altcoins, also alternative Kryptowährungen, die mal mehr, mal weniger auf dem Grundprinzip von Bitcoin beruhen.

Bitcoin-Sidechains vs. Altcoins

Besonders laut wurde das Geunke zuletzt als die Idee von Sidechains vorgestellt wurde. Nicht wenige sahen da schon das Ende von allen Altcoins gekommen. Wozu sollte man noch eigene Altcoin-Blockchains betreiben, wenn man solche Experimente künftig direkt an die Bitcoin-Blockchain andocken könnte?

Aber Sidechains sind noch immer eine Idee, wohingegen Altcoins Stück für Stück konkrete und vor allem reale Entwicklungen durchlaufen, sich spezialisieren und immer mehr ihre eigene Nische finden. Zum Glück.

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Bitcoin- und Altcoin-Babysitting

Ich wollte schon länger mal einen Artikel über Bitcoin- und Altcoin-Trading schreiben, bin aber noch nicht dazu gekommen. Immerhin – dieses Video hier ist so etwas wie ein satirischer Ausblick, worum es dann (auch) gehen wird: die ungeteilte Aufmerksamkeit, die man seinem Portfolio-„Baby“ zukommen lassen muss, um den jederzeit möglichen Totalverlust zu verhindern.