Schlagwort-Archive: Spielereien

Boing, Boing, Bitcoins!

BitBonkers ist eine nette kleine 3-D-Visualisierungs-Spielerei, die Bitcoin-Transaktionen in Echtzeit zeigt und mit der man seinen Browser am Montagmorgen gleich mal an die Leistungsgrenze führen kann.

Lässt man das Tool (am besten in Chrome) eine Weile laufen, füllt sich die Platte mit immer mehr bunten Kugeln, je nachdem wie viele Bitcoins laut blockchain.info gerade durch die Blockchain gejagd werden. Ich hatte eben schnell mal fünf große blaue Kugeln (100 bis 1000 BTC) gleichzeitig, was aktuell einem Gegenwert von irgendwas zwischen 185.000 Euro und 1.850.000 Euro entspricht. Dazu noch jede Menge bunten „Kleinkram“. Durchaus beachtlich also, was so alles in einen einzigen Block reinpasst.

Auf der Jagd nach der Pupurkugel

Eine der raren purpurnen Kugeln (1000 BTC und mehr) zu sehen, war mir jedoch leider vergönnt (ob die wohl so groß ist, dass sie alles andere von der Platte fegt?). Vielleicht habt ihr ja mehr Glück.

Bitcoin Mining mit Lochkarten

Ken Shirriff ist ja so etwas wie der MacGyver des Bitcoin. Wenn es etwas zu basteln, improvisieren oder auszuprobieren gibt, dann macht er es.

80 Sekunden für einen Hash

Nachdem er in seinem letzten Projekt Bitcoins händisch mit Zettel und Stift errechnet hat, ist er nun wieder auf Technik umgestiegen und hat Bitcoins auf einem transistorbasierten, mit Lochkarten programmierbaren IBM 1401 aus den 60er Jahren gemined. Zumindest hat er es probiert, denn die Rechenleistung des 1401 ermöglicht nur einen Hash alle 80 Sekunden und sein Fazit deshalb:

„Es hat sich gezeigt, dass dieser Computer minen kann, aber so langsam, dass die ganze Lebensdauer des Universums nicht ausreichen wird um einen ganzen Block erfolgreich zu minen.“

IBM und Bitcoin – eine Geschichte für die Zukunft

Trotzdem eine feine Sache und ein schönes Detail am Rande. Denn so wie Ken Shirriff nun BItcoin auf ein historisches IBM-Gerät gebracht hat, arbeitet IBM ja derzeit daran mit Bitcoin in der Zukunft eine Infrastruktur für das Internet der Dinge aufzubauen.

BitQuest – Wenn Bitcoin Minecraft erobert

Na endlich! Das wurde nun aber wirklich auch mal Zeit, dass jemand eins und eins zusammenzählt und Bitcoin und Minecraft fusioniert. Immerhin ist Bitcoin-Mining was den Unterhaltungsfaktor angeht eine staubtrockene Angelegenheit und in Minecraft nach „wertvollen“ Rohstoffen zu suchen illusorisch und ökonomisch betrachtet absolute Zeitverschwendung.

In diese Lücke springen nun die Entwickler von BitQuest – A Minecraft Odyssey involving Bitcoin. Endlich!

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Bitcoin verlieren in Übersetzung

Eigentlich ist der Service, den badbitcoin.org bietet eine wirklich gute Idee. Die Seite listet nämlich betrügerische Bitcoin-Websites auf und von denen gibt es wahrlich nicht zu knapp. Überzogene und irrealistische Renditeversprechen, Phishing, Trojaner, gefälschte Identitäten, Schneeballsysteme – digitales Geld weckt die Gier der Menschen und den Anreiz selbige bei anderen, wenn mit Leichtgläubigkeit gepaart, auszunutzen. Davor will badbitcoins.org warnen und schützen.

Eine noble Idee, wären da nicht ein paar Dinge, die den Service an den Rand der Lächerlichkeit ziehen. Zum Beispiel die nicht nachvollziehbaren Kriterien, nach denen potentiell betrügerische Seiten beurteilt werden.

Wobei das allerdings noch das geringste Übel ist. Viel schlimmer ist die automatische Bing-Übersetzung der Website. Die sorgt dafür, dass sich die gesamte Website liest, als hätte man eine dieser skurril-irritierend übersetzten fremdsprachigen Bedienungsanleitungen in der Hand. Kleines Beispiel gefällig?

Wenn Sie Werbung, gibst du die Einnahmen um Betrüger. Die stetig steigenden Auszahlung Schwelle Betrug bedeutet, dass Menschen nie Auszahlung für ihre Arbeit erreichen können. Eure Arbeit hier profitiert nur die Betrüger. Für niedrige Schwelle PTCS gehen. Fick diese exploitational Twats. Oh. Und kein Https auf Login.“

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Bitcoiner sind auch nur Menschen

Ich mag dieses Video sehr, denn es zeigt, wieviel sympatischer Menschen wirken, wenn sie Schwächen zeigen und darüber fluchen, sich ärgern und lachen können. Außerdem ist es ein schönes Korrektiv zur sonst so perfekt geschnittenen heilen Video-Scheinwelt. Denn letztlich ist Imperfektion gar nicht schlimm. Kleine Fehler sind menschlich und das tut dem Thema Bitcoin gut. Denn Bitcoin ist für die einfachen Menschen.

Meine Lieblingszitate: „Shall I look pissed off?“, „Bitcoin is space cash!“, „Let’s play Mario Kart with Supernintende Lawsky!“

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Bitcoin-Mining mit Zettel und Stift

Ken Shirriff ist für mich ein bewundernswertes Faszinosum. Erst sucht er nach den geheimen Botschaften in der Blockchain und findet dabei Nelson Mandela, dann seziert er das Bitcoin-Protokoll bis auf den letzten String und nun errechnet er Bitcoin einfach mal mit Zettel und Stift. Warum? Weil er es kann.

Reich wird man mit dem Pen & Paper-Mining zwar nicht (0,67 Hashes pro Tag), aber ich habe größten Respekt vor dem Fleiß und der Ausdauer mit der Ken all seine Projekte durchzieht und dokumentiert. Selbst Satoshi Nakamoto müsste von diesem Enthusiasmus schwer begeistert sein. Oder anders gesagt: Über seine Bitcoin street credibility muss sich Ken Shirriff seinen Lebtag keine Gedanken mehr machen.

Wie ein Bitcoin im Wind

Wenn man den Sound auf „Planet“ stellt, hat bitlisten.com etwas sehr Beruhigendes, fast schon Esotherisches. Aber genau das Richtige, wenn die ganze Welt Kopf steht, weil der Bitcoin-Kurs mal wieder Kapriolen schlägt.

Ich jedenfalls lehn‘ mich jetzt zurück, lausche ein wenig den vertonten, von blockchain.info dokumentierten Bitcoin-Transaktionen und freue mich über die Bässe. Die sind nämlich – ganz wie im echten Leben – am wertvollsten.