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Die dunkle Seite des Coins

Bei Wired ist ein erhellender(!) Artikel erschienen, der sich mit den Gründen des imposanten Wertwachstums des Darkcoin beschäftigt, einem Altcoin, der tatsächliche Anonymität im digitalen Zahlungsverkehr verspricht. Bitcoin ist in dieser Hinsicht ja nur pseudonym, da es durchaus möglich ist einzelne Adressen mit bestimmten Personen zu verknüpfen und sich Zahlungsvorgänge effektiv nur mit zusätzlichen Tools anonymisieren lassen. Eine Möglichkeit wäre es dann eben Bitcoin-Transaktionen über Darkcoins abzuwickeln und so die Nachverfolgung zu erschweren.

Ein anderes Tool zur Anonymisierung von Bitcoin ist die bisher nur in einer Alpha-Version verfügbare Darkwallet. Diese will mit „Stealth“-Adressen und dem Mischen von Transaktionen eine stärkere Anonymisierung von Bitcoin erreichen.

Die Namen beider Projekte sind übrigens sehr passend gewählt, denn neben dem berühmt-berüchtigten Darknet definiert das FBI tatsächlich offiziell ein Going Dark-Problem.

Bildnachweis: „IMG_3629“ Flickr-User goldstardeputy (CC BY 2.0)


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