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Honigdachs #71 – Bitcoin, die EU & Interessenvertretung

Die 71. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig war. (Podcast abonnieren)

Honigdachs #71 – Bitcoin, die EU & Interessenvertretung

Bitcoin bleibt weiterhin ein heißes Thema in der EU. In der vorherigen Folge haben wir über die Kontroverse rund um das potentielle Verbot des Proof-of-Work-Konsensalgorithmus im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments gesprochen. Nun hat ebendieser Ausschuss zusammen mit dem für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres wiederum über eine andere Gesetzesvorlage abgestimmt, die anonyme Kryptotransaktionen weitestgehend verbieten soll.

Das sorgt natürlich für Ärger, Frustration und Unmut in der Community und wäre ein verständlicher Grund für fatalistische Politikverdrossenheit. Doch wir gehen einen anderen Weg und stürzen uns voll ins Thema. Mehr denn je versuchen wir zu verstehen, wie es zu dieser Entscheidung kommen konnte, welche Möglichkeiten es noch gibt, darauf korrigierend Einfluss zu nehmen und ob man sich als europäischer Bitcoin-interessierter Mensch nun Sorgen machen muss.

Dafür haben wir uns mit Sebastian Alscher fachliche Expertise in die Runde geholt. Er ist der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Deutschland, die mit einem deutschen und drei tschechischen Abgeordneten im EU-Parlament vertreten ist. Mit ihm besprechen wir den politischen Entscheidungsprozess, die Position der Piraten und warum man den Kopf jetzt weder hängen, noch in den Sand stecken sollte. Hört rein!

Shownotes

Ein Gedanke zu „Honigdachs #71 – Bitcoin, die EU & Interessenvertretung“

  1. Hallo

    Wieder eine sehr interessante Folge.

    Man sieht sehr schön, wie jeder in seiner Bubble lebt:
    – Die einen haben sich sehr weit vom „wirklichen Leben“ entfernt und beschließen auf EU-Ebene diese Entscheidung, weil sie in der Politik-Bubble gefangen sind.
    – Die anderen staunen, wenn man ihnen Einblick in diese Bubble gibt (oder Ihnen die EU-Institutionen erklärt^^) , sind aber selbst in der Technik-Bubble gefangen und haben da absolutes Fachwissen.
    – Dieses fehlt den Dritten. Sie übernehmen dafür ungeprüft bereits widerlegte Studien und blasen ihre Ökologie-Bubble auf.
    – Und ich nehme mal an, dass dieses Studien-Problem in der Wissenschafts-Bubble schon lange bekannt ist, außerhalb der Wissenschaft aber keinen interessiert.

    Eventuell liegt es ja daran, dass man selbst immer nur dort den Dingen näher auf den Zahn fühlt, wo man sich bereits etwas auskennt. So aber gerät man immer mehr selbst in den Strudel einer Bubble und wird zum „Fachidioten“ im „Kaninchenbau“…

    Man hat schlicht zu wenig Zeit, um sich mit allem auseinader zu setzen und muss auf Experten vertrauen (Stichwort Lobby).
    Bitcoin – und speziell dieser Podcast – schaft es, zumindest einige Bubbles aufzulösen und die Themen miteinander zu verweben. Danke dafür! Ihr seid meine Fachidioten aus der Bitcoin-Lobby!

    Ihr könnt meiner Meinung nach auch gerne weiter in der „gesellschaftslastigeren“ Ecke verharren, auch wenn ihr schon angedeutet habt, mehr die „techniklastige“ Seite zu bedienen (Wallet-Folge).

    Zuletzt noch fix ein Link, der die EU-Abstimmung und die erwarteten Folgen auch kurz zusammenfasst:https://bfrr.podigee.io/156-cryptofriday-krypto-killer-eu-geldtransferverordnung

    LG

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