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Die BBC erklärt das Potential der Blockchain

Dieser kurze 5-Minuten-Beitrag, der neulich bei BBC Newsnight lief, schafft es erstaunlich gut das Potential der Blockchain zu erklären. Besonders auffällig fand ich den begeisterten, an manchen Stellen fast schon euphorische Grundton, obwohl die Macher nicht vergessen auch die kritischen Punkte anzusprechen, die es bei allem Grund zur Euphorie zweifelsohne gibt.

Die Qualität der journalistischen Bitcoin-Beiträge steigt

Grundsätzlich ist es aber schon faszinierend zu beobachten, wie sich die Berichterstattung über Bitcoin und die Blockchain vor allem innerhalb des vergangenen Jahres verändert hat. Die journalistischen Beiträge sind qualitativ besser und viel differenzierter geworden, weil sie Bitcoin nicht mehr von Anfang an erklären müssen. Das wiederum spricht für ein deutlich gestiegenes Gemeinwissen zum Thema Bitcoin und wer sich davon selbst ein Bild machen will – diese Playlist gibt einen ganz guten Überblick.

Überwachung bekämpfen mit der Blockchain

Es steht nicht gut um die digitale Kommunikation. Wir stehen kurz vor der anlasslosen und massenhaften Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten aller Bürgerinnen und Bürgern auf Vorrat und daher wird es umso wichtiger sich neben dem politischen Protest mit Möglichkeiten zu beschäftigen, wie man sich im Internet vor Massenüberwachung schützen kann.

okTurtles im Kampf gegen Massenüberwachung

Dezentralisierung über die Blockchain-Technologie kann dabei eine große Rolle spielen. Zumindest wenn es nach der okTurtles Foundation geht. Die hat sich nämlich dem Kampf gegen Massenüberwachung verschrieben und will z.B. mit ihrer DNS-Chain mit Hilfe von Bitcoin-Technologie sichere Kommunikation im Netz ermöglichen. Denn selbst verschlüsselte HTTPS-Verbindungen sind nicht uneingeschränkt sicher, sondern nur so vertrauenswürdig wie das schwächste zur Ausgabe von Zertifikaten berechtigte Glied der HTTPS-Vertrauenkette.

Mit Namecoin gegen schlechte HTTPS-Zertifikate

Wie man das Problem mit Hilfe von Namecoin (einem der Altcoins mit dem bisher am meisten unterschätzen Potential), lösen könnte, beschreibt Eli Dourado in Web security is totally, totally broken. Here’s how the blockchain could fix it. Oder man schaut sich dieses Video an, in dem es gleich noch einen technischen Einblick in die Funktionsweise der okTurtles Browser Extension gibt (und das ganz nebenbei ein äußerst sympathisches Finale hat.)

Für mehr Informationen über die DNS-Chain, okTurtles und die Bedeutung der Blockchain-Technologie empfehle ich auch das zugehörige Paper.

IBM, Samsung und die Bitcoin-Blockchain

Die CES in Las Vegas ist zwar schon ein paar Tage her, aber eine Sache muss ich hier unbedingt noch dokumentieren. IBM hat dort nämlich mit ADEPT (Autonomous Decentralized Peer-to-Peer Telemetry) sein Konzept des Internet of Things präsentiert, an dem es seit einiger Zeit gemeinsam mit Samsung arbeitet und in dem die Bitcoin-Blockchain eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

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Kunst und Ästhetik der Bitcoin Blockchain

In seinem Kunstprojekt Blockchain Aesthetics setzt sich Rob Myers spielerisch mit der Ästhetik auseinander, die die Zufallswerte der Bitcoin-Blockchain erzeugen. Dabei greift er auf den Hash-Wert zurück, den jede Bitcoin-Transaktion erzeugt und generiert daraus durch weitere Algorithmen digitale Kunstformate. Im Titelbild bspw. durch die Zuweisung jeder Transaktion zu einer Farbpalette mit 256 Farben.

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160.000 Prozent Gewinn durch Bitcoin

In drei Wochen jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Bitcoin. Am 9. Januar 2009 hat Satoshi Nakamot den Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain gemined. Als politische Botschaft hat er darin bekanntlich die Schlagzeile der Times-Titelseite vom 3. Januar versteckt: „The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks“

Damals an Bitcoin zu kommen war sehr wenigen Personen vorbehalten (vielleicht sogar nur einer). Die Times war im Gegensatz dazu aber für läppische 1,50 Pfund zu bekommen und wer das Glück hat, heute noch eine der originalen Ausgaben von damals zu besitzen, hat ein glückliches Händchen bewiesen und eine solide Wertanlage gemacht.

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Bitcoin, die Zukunft und der ganze geile Rest

Charles Hoskinson hat neulich einen sehr knackigen, aber sehenswerten TEDx-Vortrag zum Thema „The Future Will Be Dezentralized“ gehalten. Dabei argumentiert er in einem beachtenswerten Tempo von den Problemen und der Lebenswirklichkeit der „Unbanked“ über die Vorteile der Blockchain gegenüber anderen „distributed databases“ zu Namecoin, Ethereum, Smart Contracts und BitPesa bis hin zu Lösungsansätzen um das Internet über Dezentralisierung zu noch mehr Menschen zu bringen.

Fazit: In 15 Minuten bekommt man das Maximum an dem präsentiert, was man in 15 Minuten verstehen kann und wenn Mathematiker beim Thema Bitcoin anfangen von Magie zu sprechen, ist das schon ein bisschen geil.

The Future-Blockchain

Es wird ja allgemein behauptet die Bitcoin-Technologie stünde noch ganz am Anfang. Falls dem so ist, macht es das umso spannender zu überlegen, was denn künftig noch alles kommen wird. Vor einiger Zeit machte in diesem Zusammenhang auf Twitter eine Umfrage die Runde, was man denn theoretisch alles mit einer Blockchain verwalten könnte.

84 Vorschläge sind dabei bisher zusammengekommen und weitere können gerne eingereicht werden. Meine spontanen Favoriten sind ja ganz klar eher praktischer Natur:

Nr. 37: Testamente
Nr. 56: Autoschlüssel und
Nr. 72: Kinokarten

Das absolute Highlight ist aber:

Nr. 83: Nukleare Abschuss-Codes

Ich persönlich bin ja dafür, dass es gar nichts Nukleares mehr zum Abschießen gibt, wenn man technisch so weit ist, dass man die entsprechenden Codes sicher über eine Blockchain verwalten kann. Ich bin da zugegeben aber auch nur semi-optimistisch, dass meine Hoffnung in Erfüllung geht.

Bildnachweis: „Nuclear Burst Grunge Flag“ Flickr-User Nicholas Raymond (CC BY 2.0)