Schlagwort-Archive: Dogecoin

Wuffies in den Club

Auf der re:publica letzte Woche gab es eine Bitcoin-Session und in dieser Session hat Christian Rotzoll DogeRain vorgestellt, eine sehr, sehr lustige Android App mit der man Dogecoin von seinem Handy virtuell, akustisch und tatsächlich auf andere „Shibes“ regnen lassen kann. Das Prinzip ist simpel. Man schiebt die Dogecoins einfach über Wuffies inn Clubseinen Touchscreen wie wenn man ein dickes Geldbündel in der Hand hätte und die Scheinchen Yuppie-Pimp-Style-mäßig fliegen lässt.
Wuffies in den Club, eben.

Sieht ungefähr so aus, nur dass man die Coins nicht in die Augen bekommt, sondern auf sein Telefon. Und wer mit seinem Smartphone wackelt wie ein freudiger Hund mit dem Schwanz, erhöht seine Chancen einen größeren Anteil des DogeRains zu erhalten.

Wuffies in den Club weiterlesen

Der Elektrische Reporter erklärt Altcoins

In der, wie immer sehr sehenswerten, aktuellen Folge des Elektrischen Reporters geht es ab Minute 14:35 um „Kryptowährungen der 2. Generation“, also Altcoins.

Zetacoin – ein Altcoin über den bisher noch kein größeres deutschsprachiges Medium berichtet hat – wird dabei herausgegriffen und etwas ausführlicher vorgestellt. Anschließend geht es noch angenehm hinterfragend um Sinn und Unsinn von potentiell unendlich vielen Altcoins.

Mir gefällt der Beitrag ja sehr gut. Er ist inhaltlich umfassend, journalistisch ausgewogen und mit viel Liebe zum visuellen, tech-ästhetisch Detail gemacht. Was an Zetacoin nun aber im Einzelnen dran ist und warum sich gerade dieser Altcoin von anderen Altcoins abhebt, die ebenfalls schneller verarbeitet werden als Bitcoin, wird mir auch nach dem Beitrag nicht ganz klar. Vor allem da es ja schon seit längerer Zeit immer wieder positive und negative Zetacoin-Gerüchte und Mutmaßungen gibt, ebenso wie offizielle Dementi.

Nichtsdestotrotz kann man das den Autoren aber nicht zum Vorwurf machen. Für die äußerst begrenzte Sendezeit der Öffentlich-Rechtlichen haben sie thematisch wirklich viel herausgearbeitet und selbst ich, der ich ja verhältnismäßig tief in der Thematik stecke, konnte einiges aus dem Beitrag mitnehmen.

Aber die korrekte Aussprache von Dogecoin hätten die Autoren schon noch recherchieren können: Do-usch“-coin. Für’s nächste Mal.

Dogecoin Basics

Wer bisher noch keine Ahnung davon hatte, was Dogecoin ist, der wird es nach diesem Video auch nicht wissen. Aber gute Laune macht es allemal.

Und zum Verstehen von Dogecoin kann man sich ja zum Beispiel diesen Artikel bei Zeit-Online durchlesen, der das Phänomen „Dogecoin“ recht treffend zusammenfasst und dabei obendrein nützliche Verweise beinhaltet. Mein Lieblingslink des Artikels ist der zu The Verge mit seinem Doge-Meme-Portrait, die goldene Gurke für den unbrauchbarsten Link geht an einen thematisch veralteten Wired Artikel aus dem Januar. Wer die hiesige Presseschau regelmäßig liest, weiß, dass der dort beschriebene Kanye West-Parodie-Coin schon längst erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit verklagt worden ist.

So, und jetzt gleich nochmal das Video schauen. Der Sound ist so hervorragend mistig, dass man ihn nicht mehr aus dem Kopf kriegt. Will man irgendwann aber auch gar nicht mehr.

Litecoin-Mining in der Plastekiste

Zum Wochenstart gibt es hier mal ein schönes Video, in dem uns Maurice den Aufbau seines Scrypt-Mining-Rigs zeigt, die Komponenten erklärt und natürlich auch auf Kosten und Performance eingeht.

Bitcoins lassen sich mit diesem Miner nicht berechnen, denn die beruhen auf der SHA256-Verschlüsselung. Mit dem Scrypt-Algorithmus lassen sich hingegen Altcoins wie Litecoin oder Dogecoin minen, die beide hinter dem Bitcoin mittlerweile ebenfalls einen beachtlichen Wert erreicht haben. Im Allgemeinen sind Scrypt-basierte Kryptowährungen zwar schneller und mit weniger Aufwand zu minen, ich persönlich würde bei dem Stromverbrauch von konstant 1300 Watt aber ein schlechtes Gewissen kriegen.

Auch interessant ist der Reuters-Selbstversuch im Litecoin-Mining. Fazit: Es ist gar nicht so leicht.