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DLD16-Talks zu Bitcoin und der Blockchain

In München findet bis heute noch die diesjährige DLD-Conference (Digital-Life-Design) statt und weil sich die Macher nicht nur viele Gedanken um die personelle Zusammensetzung der Veranstaltung, sondern auch um die thematische machen, gab es gestern zwei Sessions zu Bitcoin und der Blockchain.

Zwei Bitcoin-/Blockchain-Sessions auf der DLD16

Zuerst hat Don Tapscott eine Viertelstunde über (die) Blockchain gesprochen: „It’s going to radically transform our society’s institutions.“ Sehenswert, weil er hier einen sehr guten Standpunkt vertritt, wie und als was man Bitcoin und die Blockchain sehen sollte. Nicht nur als Zahlungssystem oder Innovation für die Finanzmärkte, sondern als größte technische Erfindung einer gesamten Generation. Wer sich dessen noch nicht bewusst ist, dem hilft dieser kurze Talk, die eigene Denkelastizität zu trainieren.

Anschließend gab es eine Diskussion mit Simon Levene, Olaf Acker, Gideon Greenspan und Matthew Bishop zum Thema „Bitcoin, Blockchain – What’s The Buzz?“ Ebenfalls zu empfehlen, wenngleich man die Meinungen durchaus kritisch hinterfragen sollte. Der Begriff „Private Blockchain“ ergibt auch hier keinen Sinn (warum haben wir in der aktuellen Honigdachs-Folge besprochen).

Bemerkenswert ist jedoch, dass sich, auch wenn „man nicht so viel mit Bitcoin zu tun haben will„, das Gespräch im Kern doch immer um Bitcoin und die Bitcoin-Blockchain dreht.

Bitcoin zwischen den Zeilen

Soweit die expliziten Veranstaltungen zum Theme Bitcoin/Blockchain auf der DLD16. Implizit spielt beides natürlich noch bei einer Vielzahl anderer Sessions eine Rolle. Deswegen lohnt es sich auch darüber hinaus noch im YouTube-Kanal der DLD-Conference zu stöbern. Ich zum Beispiel schau mir jetzt noch „How will Journalism Survive?“ an und „Disrupt the Banks!“, sobald der Mitschnitt davon online steht.

Bitcoin & Blockchain auf der hub conference

Morgen, den 10. Dezember findet in Berlin die hub conference statt, der Trendkongress des Bitkom. Ich werde vor Ort sein, denn mit Bitcoin & Blockchain – the Finance Disruption“ gibt es eine Session, die mich ganz besonders interessiert. Und dass ich dabei nicht nur im Publikum sitzen werde, sondern gemeinsam mit Jens Wiechers (u.a. Dogecoin Foundation) und Steffen von Blumröder (Bitkom) auf dem Podium diskutieren darf, freut mich besonders.

Bitkom mit steiler Bitcoin-These zur hub conference

Der Bitkom hat dabei vor wenigen Tagen selbst dafür gesorgt, dass die Session auch ein ordentliches Siedesteinchen hat, an dem wir uns hochkochen können. Pünktlich vor der hub conference hat er die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Studie veröffentlicht, in der 102 Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder deutscher Finanzunternehmen zu Bitcoin befragt wurden. Fazit: „Finanzexperten geben Bitcoins nur geringe Chancen“. Wenn diese These keine spannende Runde verspricht …

Wer ebenfalls vor Ort ist: die Session startet um 13:05 Uhr auf der Black Stage. Wer Lust hat, sich davor oder danach zu treffen, twittert mich am besten kurz an. Ansonsten: Nachberichterstattung folgt.

Bitcoin, der BITKOM und die Black-Box-Banken

Es ist unstrittig, dass Banken in der Bitcoin-Community (und darüber hinaus) einen eher schlechten Ruf haben. Für manche sind sie geradezu das Feindbild Nummer eins und selbst die, die das nicht so drastisch sehen, stehen „den Banken“ in der Regel dennoch ablehnend und kritisch gegenüber. Die Rollen sind also klar verteilt. Wir, die guten Menschen, auf der einen Seite, die bösen Banken auf der anderen.

Die Banken als Black Box

Dass solch ein Schwarz-Weiß-Denken jedoch zu einfach ist, zeigte die vom BITKOM veranstaltete Fachkonferenz Digitalisierung des Finanzmarktes / Bargeldlose Gesellschaft Mitte Juni in Berlin. Auf diesem hochkarätig besetzten Klassentreffen der digitalen Geldwirtschaft wurde nämlich deutlich, dass „die Banken“ gar nicht das sind, als das sie in der Öffentlichkeit oftmals gelten: undurchsichtige Institutionen, die über der Gesellschaft schwebend eigenmächtig und vollkommen losgelöst nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen, die nur der eigenen Profitmaximierung dienen, sondern Menschen, die Entscheidungen treffen müssen um unter dem Druck der Politik, der Konkurrenz, der Kunden und der Digitalisierung Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Dass „die Banken“ dennoch diesen Negativstatus als intransparente Black Box haben, der sich, ganz nebenbei erwähnt, erstaunlich stark von der eigenen Selbstwahrnehmung  unterscheidet, ist ihre eigene Schuld. Zum Glück waren jedoch auch Bitcoin und die Blockchain-Technologie dieses Jahr ein Schwerpunktthema auf dem Fachkongress. Denn es rumort kräftig in der Bankenbranche und Bitcoin, so scheint es, ist das Werkzeug, dass die Black Box „Banken“ endlich aufbricht. Allerdings, auch das ist deutlich geworden, ist der Weg noch lang.

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Bitcoin auf der CryptoCon 15

Warum ich die Republica dieses Jahr ja ganz bewusst ausgelassen habe, habe ich hier ja schon ausführlich erklärt. Fest auf meinem Konferenzplan stand hingegen die CryptoCon 15 hier in Leipzig am vergangenen Wochenende. Nicht nur, weil sie mit ihren zwei Vorträgen, die sich explizit mit Aspekten rund um das Thema Bitcoin auseinandergesetzt haben, genau zwei mehr hatte als die Republica, sondern weil auch sonst das Programm interessanterer und vor allem deutlich aufschlussreicher war.

Denn paradoxerweise sind die Session-Titel der Republica oftmals sehr viel kryptischer (kleines Beispiel) als die der Cryptocon. Hier heißen die Vorträge ganz pragmatisch und treffend z.B. „Handybeschlagnahme“ und als Besucher hat man dann dankenswerterweise eine ziemlich genaue Vorstellung davon, worum es geht.  Das ist zum einen sehr viel angenehmer, wenn man ein knappes Zeitbudget hat und zum anderen – Stichwort „auch mal überraschen lassen“ lernt man ja trotzdem einiges dazu. Das ist zumindest meine Erfahrung und genau die habe ich auch wieder auf der CryptoCon gemacht. Zum Beispiel bei den beiden Bitcoin-Vorträgen.

Bitcoin-Vorträge auf der CryptoCon

Denn obwohl ich mich bspw. mit Ente fast jeden Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch unterhalte, hat mir sein Vortrag „Bitcoin – Anonymes Geld?“ erst jetzt noch einmal richtig die Augen für das Anonymitäts-Problem von Bitcoin geöffnet. In „Bitcoin 2.0“ von Henning Kopp hingegen ging es um seine Doktorarbeit, Filecoin und die generellen Möglichkeiten und Herausforderungen ein dezentrales, ökonomisch sinnvolles Datenspeichernetzwerk zu etablieren.

Beide Vorträge sind gleichzeitig kurzweilig und erhellend und ich habe sie nach dem Klick eingebunden. Falls es Probleme mit der Anzeige gibt, dann kann man sich die Videos aber auch in der Mediathek des Chaos Computer Clubs anschauen. Dort gibt es auch die Mitschnitte aller anderen Vorträge und die nächste CryptoCon dann voraussichtlich im Mai 2016.

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Rückblick – Inside Bitcoins Berlin 2015

Nun ist sie schon drei Wochen her, die Inside Bitcoins Berlin, die größte in Deutschland stattfindende Konferenz zum Thema Bitcoin. Und dass ich erst jetzt darüber schreibe, hat damit zu tun, dass ich zwischenzeitlich im Urlaub war. Es liegt aber auch daran, dass ich bisher nicht wusste, was ich eigentlich schreiben soll.

Denn mein Feedback ist zwiegespalten und das liegt sowohl an der diesjährigen Inside Bitcoins Berlin, als auch an meinen eigenen Erwartungen basierend auf letztem Jahr. Beides hat nicht so richtig zusammengepasst. Aber anstatt diese Differenz mit Kategorien wie gut oder schlecht zu bewerten, will ich aufzeigen, an welchen Punkten mir die Diskrepanz besonders stark aufgefallen ist.

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Ein Haufen Bitcoin-Links, Geschichten und mehr

Bevor ich mich für ’ne Woche in den Urlaub verabschiede, wollte ich eigentlich noch jede Menge Beiträge schreiben. Hab ich aber nicht geschafft. Damit das ganze Material aber nicht verloren geht, gibt es hier jetzt einen Haufen Material, Links und schöne Geschichten. So wird euch auch nicht langweilig, wenn ich ne Woche raus bin.

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Inside Bitcoins – Auf der Bitcoin-Konferenz

Heute und morgen bin ich auf der Inside Bitcoins-Konferenz in Berlin unterwegs. Das bedeutet hier im Blog wird es die kommenden Tage etwas ruhiger werden, danach aber umso spannender. Denn ich werde natürlich versuchen mit so vielen Menschen wie möglich ins Gespräch zu kommen. An wichtigen Themen und offenen Fragen  mangelte es ja wahrlich nicht und die Ergebnisse gibt es dann nach und nach hier im Blog und im Radio.

Der Sound Smart-Praxistest

Große Lust habe ich auch ganz unvoreingenommen den Sound Smart at #BitcoinConf-Guide von Ryan Selkis zu testen und zu schauen wie die Leute reagieren. Das könnte wirklich amüsant werden. Allerdings muss ich mir dafür noch – Punkt 7 – ein favourite Hass-Bitcoin-Unternehmen aussuchen und den zugehörigen Grund.

In jedem Fall wird für die kommenden Tage Twitter voraussichtlich mein Hauptkommunikations- und Publikationstool sein. Falls ihr auch vor Ort seid, könnt ihr mich darüber am besten erreichen. Vielleicht treffen wir uns dann auf ein Käffchen, ein Interview oder einfach nur um über favourite Hass-Bitcoin-Unternehmen zu fachsimpeln.

Wer die Berichterstattung unterstützen möchte – Reisekosten, Spesen und so. Gerne!

Crypto Money – Die Bitcoin-Netz-Konferenz

Bitcoin-Konferenzen gibt es ja wie Sand am Meer. Das Problem – sie sind meist teuer und weit weg. Das ist hilfreich, wenn man persönlich netzwerken will, passt aber ansonsten eigentlich nicht so richtig gut zum dezentralen Gedanken von Bitcoin und Kryptowährungen.

Ganz anders das Konzept der Crypto Money Expo. Sie findet am 5. und 6. Dezember online statt, ist kostenlos, will aber dennoch alles bieten, was auch klassische Offline-Konferenzen auszeichnet:

„The virtual expo works like any other live expo and includes exhibitions halls with virtual booths of the leading companies, cinema that will broadcast live presentations including Q&A sessions and even a pub (-: It is free and open to all the bitcoiners around the world.“

Ich habe mir gerade mein virtuelles Ticket gesichert, denn sowohl die Speaker-Liste, als auch das Programm klingen vielversprechend und ich bin gespannt und lüfte respektvoll meinen digitalen Hut, wenn sich das allein durch Sponsoring finanzieren lässt.

Erste europäische Dogecoin-Konferenz

Es gibt sehr, sehr gute Nachrichten. Am Freitag, den 31.10.2014 findet mit der DogeCon Berlin 2014 die erste europäische Dogecoin-Konferenz überhaupt statt. Um 17:30 Uhr startet in der c-base ein illustres Programm, später geht es nahtlos in gute Musik und gemeinsamen Getränkeverzehr über.

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