Archiv der Kategorie: Medien & Kritik

„Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang“

Am Freitag veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion eine „Digitale Agenda“ zum Thema Bitcoin und Co. Die Zukunft des Zahlungsverkehrs?. Zum ersten Mal wurde Bitcoin damit offen auf bundespolitischer Ebene diskutiert. Dass dabei Beteiligte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an einem Tisch saßen, ist ein gutes Zeichen und zwingend notwendig, soll Bitcoin in Deutschland einmal massentauglich werden. Dennoch machte die Veranstaltung vor allem eines deutlich: baldige Entscheidungen sind nicht zu erwarten, denn nicht nur in der öffentlichen Debatte befindet sich Bitcoin ganz am Anfang.

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Bitcoin – kurz & größtenteils gut

Jörg Platzer ist einer der prominentesten Bitcoiner in Deutschland. Nun hat er ein Buch über Bitcoin geschrieben. Das war dringend notwendig, denn bisher fehlte es an fachkundiger Grundlagenliteratur, die das komplexe Phänomen Bitcoin aufschlüsselt und dem neugierigen und interessierten Publikum auf verständliche Weise nahe bringt.

Bitcoin kurz & gut. Banking ohne Banken soll diese Lücke nun füllen. Das Buch ist unterhaltsam, lehrreich und für solch ein anspruchsvolles Thema überraschend kurzweilig, überzeugt aber noch nicht hundertprozentig. Trotzdem wird „Der Platzer“ erst einmal das deutschsprachige Standardwerk zum Thema Bitcoin werden und alles in allem auch zu Recht.

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Die Bitcoin-Bibel

Heute lag The Book of Satoshi. The Collected Writings of Bitcoin Creator Satoshi Nakamoto in meinem Briefkasten. Als ich das erst Mal von diesem Buch hörte, dachte ich noch: „Was für eine alberne Idee. Warum sollte jemand für Texte bezahlen, die ohnehin frei im Internet verfüg- und lesbar sind?“ Nun habe ich mein eigenes Exemplar und ich bin sehr froh darüber. Denn meine Meinung hat sich geändert.

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Geheim, aber nicht alternativlos

Ich habe mir im Urlaub die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und die Zeit genutzt all die Bücher zu lesen, die sich schon viel zu lange  auf meinem Nachttisch türmen. Höchste Priorität hatte dabei neben The Cryptographer das bereits Ende letzten Jahres erschienene Sachbuch Geheimer Krieg von meinem guten Freund Christian Fuchs und seinem Kollegen John Goetz.

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Das Buch ist das Ergebnis einer langen, gründlichen und wichtigen Investigativrecherche. Immerhin haben die in verschiedenen Medien veröffentlichten Ergebnisse für so viel Furore gesorgt, dass sich The Barack himself zu einer Stellungnahme genötigt sah.

Warum ich aber das Buch hier vorstelle, obwohl es keinen unmittelbaren Bitcoin-Bezug gibt, ist, weil es um das genaue Gegenteil von Bitcoin geht. Während Bitcoin auf Transparenz und Dezentralisierung setzt, handelt Geheimer Krieg davon, was passiert, wenn Macht und Entscheidungsbefugnisse zentralisiert und im Geheimen abgewickelt werden. Das Ergebnis ist erschreckend.

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„In Code We Trust“

Als ich mich neulich mit einem befreundeten Literaturjournalisten unterhielt und ihm erzählte, was Bitcoin ist und warum es mich fasziniert, sagte er mir, dass er vor einer Weile mal einen Roman über ein ähnliches Thema gelesen hätte. Von einem Autoren, den hierzulande niemand so richtig kennt: Tobias Hill – The Cryptographer.

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Medienschelte für den Deutschlandfunk

Am Samstag lief beim Deutschlandfunk in der Sendung Computer und Kommunikation ein Beitrag über Bitcoin, der nach journalistischen Standards so nicht hätte ausgestrahlt werden dürfen. Er verletzt nämlich gleich mehrere Grundprinzipien objektiver Berichterstattung.

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